Der Sport-Tag
31. März 2026
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12:13 Uhr

WM in Gefahr? Tischtennis-Queen Kaufmann muss verletzt aufgeben

Annett Kaufmann hat nach ihrer Verletzung im Auftaktspiel beim Tischtennis-World-Cup in Macau aufgegeben. Die 19 Jahre alte Junioren-Weltmeisterin trat zum zweiten Gruppenspiel gegen die Chinesin Qin Yuxuan nicht mehr an. Tags zuvor war Kaufmann im Spiel gegen die Japanerin Hina Hayata ausgerutscht und mit dem Knöchel umgeknickt, beendete die Partie (1:3) jedoch.

"Annett hatte heute Morgen noch Schmerzen im Sprunggelenk. Daher hat sie zusammen mit unserem Betreuerteam beschlossen, zu ihrem zweiten Einzel nicht anzutreten", sagte Richard Prause, Vorstand Sport im Deutschen Tischtennis-Bund, auf SID-Anfrage. Eine Diagnose stand zunächst aus. "Die gibt es erst vom Arzt, wenn sie zurück in Deutschland ist", sagte Prause.

Nach dem Aus beim World Cup geht es für Kaufmann vor allem darum, bis zur Mannschafts-WM in London (28. April bis 10. Mai) wieder fit zu werden. "Wir gehen erst einmal davon aus, dass ihr WM-Start nicht gefährdet ist", sagte Prause.

WM in Gefahr? Tischtennis-Queen Kaufmann muss verletzt aufgeben
11:33 Uhr

BVB-Boss äußert sich zu klarer Ansage von DFB-Star

Borussia Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken hat Verständnis für die Äußerungen von Nico Schlotterbeck und erneut betont, dass der Verein weiter an einer Vertragsverlängerung mit dem Nationalspieler arbeitet. "Nicos Aussagen sind nachvollziehbar. Wir haben weder einen Durchbruch, noch eine Einigung bestätigt, daher hat uns eher die jüngste Berichterstattung überrascht", sagte Ricken auf SID-Anfrage.

Schlotterbeck hatte am Montagabend einen Medienbericht von Sky dementiert, wonach er unmittelbar vor der Vertragsverlängerung stehe. "Ich sage ganz ehrlich, dass ich das klar dementieren muss. So weit sind wir leider nicht. Ich habe lange mit Sebastian (Kehl, d.Red.) verhandelt, der ist jetzt nicht mehr da", sagte er nach dem 2:1 (1:0) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Ghana in Stuttgart. Er sei entsprechend "sehr verwundert über die Berichterstattung". Sein Vertrag läuft im Sommer 2027 aus, eine Verlängerung bis 2031 steht im Raum. Sportdirektor Kehl, einer der Ansprechpartner Schlotterbecks, war am 22. März freigestellt worden.

BVB-Boss äußert sich zu klarer Ansage von DFB-Star
11:15 Uhr

Biathlon-Olympiasieger wechselt die Sportart

Der französische Biathlon-Olympiasieger Émilien Jacquelin wechselt die Sportart. Als leidenschaftlicher Radsport-Fan eifert der 30-Jährige seinem Idol Marco Pantani nach und steigt aufs Rennrad. Der fünfmalige Weltmeister schließt sich ab dem 1. Mai dem französischen Nachwuchsteam von Decathlon-CMA CGM an, wie das Team und Jacquelin mitteilten. "Ich habe einen sechsmonatigen Praktikumsvertrag, auch wenn noch nicht alles endgültig feststeht", sagte Jacquelin der "L'Équipe".

Ein Ende seiner Biathlon-Karriere soll das aber nicht sein. Die nacholympische Saison will Jacquelin vielmehr nutzen, um "meinen Horizont zu erweitern und meine Komfortzone zu verlassen", sagte er. Schon in seiner Jugend hatte er einst eine Radsport-Karriere angestrebt. Der Gesamtweltcup-Fünfte des abgelaufenen Winters will etwas anderes versuchen, bevor er in einen neuen olympischen Zyklus geht, hieß es weiter.

Bei den Winterspielen in Antholz, bei denen der impulsive Schnellschütze Gold mit der Staffel und Bronze in der Verfolgung holte, trug Jacquelin einen Ohrring der italienischen Radlegende Marco Pantani, den ihn dessen Familie geliehen hatte. "Marco ist derjenige, der mich dazu gebracht hat, Sport zu treiben", hatte der Franzose gesagt. 

Biathlon-Olympiasieger wechselt die Sportart
10:29 Uhr

Gegen Millimeter: FIFA testet neue Abseitsregel

Die FIFA treibt ihre Pläne für eine Abseits-Revolution im Profifußball in Kanada weiter voran. In Zusammenarbeit mit dem Weltverband wird die Canadian Premier League (CPL) zu Beginn ihrer Saison am 4. April einen Testlauf zum sogenannten "Tageslicht-Abseits" starten. Die FIFA erhofft sich unter anderem, dass eine Weiterentwicklung für mehr Tore sorgt. Der neue Ansatz besagt: Ein Spieler steht nicht im Abseits, wenn sich noch ein Körperteil, mit dem ein Tor erzielt werden darf, auf einer Linie mit dem vorletzten Verteidiger befindet. Der Spieler steht nur dann im Abseits, wenn zwischen ihm und dem Verteidiger eine Lücke ("Tageslicht") besteht, der Spieler muss sich also vollständig hinter dem vorletzten Gegner befinden. Etwa in der Bundesliga hatten die viel diskutierten Millimeter-Entscheidungen durch die halbautomatische Abseitstechnologie zuletzt im Fokus gestanden.

Schon Ende des vergangenen Jahres hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino abermals eine Weiterentwicklung der Abseitsregel ins Spiel gebracht. Ziel sei es, den Fußball "offensiver und attraktiver" zu gestalten, sagte der Schweizer. Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) entschieden zuletzt bei ihrer Jahreshauptversammlung im Februar aber, zunächst einmal "die laufenden Versuche in Bezug auf Abseits fortzusetzen".

Gegen Millimeter: FIFA testet neue Abseitsregel
09:42 Uhr

Nur Italien anders: Bundesliga-Profis dominieren WM-Playoffs

Es ist das große Finale: Sechs WM-Tickets sind noch zu vergeben - vier in Europa, zwei beim interkontinentalen Turnier in Mexiko. Zeitgleich um 20.45 Uhr steigen heute die UEFA-Spiele (im ntv.de-Liveticker). Die Duelle zwischen Jamaika und der Demokratischen Republik Kongo (23.00 Uhr) sowie Irak und Bolivien (5.00 Uhr, alle bei Dazn) ziehen sich bis in den Mittwochmorgen - dann stehen alle 48 Teilnehmer der WM in den USA, Kanada und Mexiko fest. Ohne die Bundesliga liefe in den europäischen Playoff-Finals wenig. Fast 30 Profis aus den ersten beiden deutschen Ligen sind in den vier Spielen mindestens im Kader - nur Italien hat keinen Deutschland-Legionär in seinen Reihen. Mit sechs Profis stellt Bosnien-Herzegowina das größte deutsche Kontingent - und den Stürmern Edin Dzeko, Ermedin Demirovic sowie Elfmeter-Killer Nikola Vasilj könnte gegen Italien eine Schlüsselrolle zukommen.

Der Kosovo könnte sich erstmals für ein großes Turnier qualifizieren. In den Hoffenheimern Fisnik Asllani und Albian Hajdari sowie Elvis Rexhbecaj vom FC Augsburg und dem Düsseldorfer Florent Muslija dürften gegen die Türkei alle vier in Deutschland spielenden Profis in der Startelf stehen. Tschechien setzt gegen Dänemark auf seinen Torjäger Patrik Schick (Bayer Leverkusen), während beim Spiel Schweden gegen Polen aus Sicht der Bundesliga wohl nur Polens Torwart Kamil Grabara (VfL Wolfsburg) im Blickpunkt stehen dürfte.

Nur Italien anders: Bundesliga-Profis dominieren WM-Playoffs
08:59 Uhr

"Ein Erfolg": FIFA-Boss spielt Sorgen über Mexiko herunter

Angesichts von Bedenken wegen der Sicherheitslage in Mexiko haben Präsidentin Claudia Sheinbaum und FIFA-Chef Gianni Infantino wenige Monate vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft Optimismus verbreitet. Sie habe sich mit Infantino zum Frühstück getroffen, schrieb Sheinbaum in den sozialen Medien, denn man prüfe gerade alles für die bevorstehende WM. "Es wird alles wunderbar werden", fügte sie hinzu. Auch Infantino sagte, die WM werde "ein Erfolg für Mexiko."

Das Land ist neben den USA und Kanada einer von drei Gastgebern des Turniers. Das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika wird am 11. Juni im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt ausgetragen. Die Wiedereröffnung der renovierten Arena war am Wochenende vom Tod eines Fans überschattet worden, der bei einem Sprung über eine Außenbrüstung ums Leben kam. Zuvor hatte die Sicherheitslage Zweifel an der Eignung Mexikos als Austragungsort aufkommen lassen. Ende Februar wurde der mächtige Drogenboss Nemesio Oseguera Cervantes bei einem Militäreinsatz in Mexiko getötet. Es folgten schwere Gewaltausbrüche seiner Anhänger. Mehr als 70 Menschen kamen ums Leben. Inzwischen hat sich die Sicherheitslage im Land wieder normalisiert.

"Ein Erfolg": FIFA-Boss spielt Sorgen über Mexiko herunter
08:23 Uhr

Selbstkritischer DFB zieht aus Problemen auch WM-Hoffnung

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gewinnt ihren letzten Test vor der WM-Kader-Nominierung. Doch der Sieg gegen Ghana fällt knapp und mühsam aus - entsprechend kritisch zeigen sich anschließend Coach und Spieler. Dennoch: Gewonnen ist gewonnen und so gibt es Hoffnung Richtung Turnier.

Selbstkritischer DFB zieht aus Problemen auch WM-Hoffnung
07:44 Uhr

Hartes Foul gegen Bayern-Star entrüstet Frankreich-Trainer

Frankreichs Fußball-Nationalmannschaft hat die US-Reise mit einem 3:1-Sieg gegen Kolumbien beendet. Für Nationaltrainer Didier Deschamps überwiegt aber nach der Partie der Ärger über eine Szene. In der Nachspielzeit wurde Bayern-Star Michael Olise recht rüde gefoult. "Wenn er da nicht springt, kann er sich das Bein brechen. Wir reden hier von einem Freundschaftsspiel. Eine gewisse Aggressivität ist okay, aber das geht zu weit", sagte Deschamps bei TF1.

Der Coach war so in Rage, dass er sich auch beim Schiedsrichter am Seitenrand beschwerte: "Ich habe dem vierten Offiziellen gesagt, dass wir hier nicht beim American Football sind. Hier gibt es keine Tackles! Zum Glück hatte es keine schwerwiegenden Konsequenzen."

Hartes Foul gegen Bayern-Star entrüstet Frankreich-Trainer
07:05 Uhr

"Frech, aber auch demütig": Alle loben DFB-Teenager

Der Bundestrainer lobte, die Mitspieler schwärmten: Lennart Karl durfte sich beim Start der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ins WM-Jahr als einer der großen Gewinner fühlen. "Von all den jungen Spielern, die wir im Laufe der Zeit nominiert haben, hat er mit den besten Eindruck gemacht", sagte Julian Nagelsmann nach dem 2:1 (1:0) gegen Ghana über den Teenager. "Er hat einen super Eindruck gemacht. Frech, aber auch demütig", führte der Bundestrainer weiter aus. Wie gegen die Schweiz (4:3) hatte Nagelsmann den Bayern-Profi eingewechselt - und dieser hatte mit seinen unwiderstehlichen Dribblings sofort großen Einfluss. "Er hat eine natürliche Gabe, gut zu stehen und sich im Raum zu bewegen", sagte Nagelsmann.

Mit wem man den 18-Jährigen vergleichen kann? "Ein bisschen Ribéry-mäßig", spiele Karl, sagte Matchwinner Deniz Undav, "er ist ein brutaler Spieler. Er hat so eine Abgezocktheit schon in dem Alter, ist frech beim Spielen, bringt eine gute Frische mit. Hat genug Demut und ist ein feiner Kerl." Was noch fehlt? "Ich muss noch hinkriegen, dass er ein bisschen lockerer wird", scherzte Undav, "abseits vom Platz - aber wie gesagt: ein Top-Spieler. Brutale Qualität mit dem Alter. Ich wünschte, ich hätte so eine Qualität in seinem Alter gehabt. Lennart wird uns noch sehr, sehr lange Spaß machen."

"Frech, aber auch demütig": Alle loben DFB-Teenager
06:45 Uhr

Testspiel gegen Ghana offenbart Baustellen der DFB-Elf

Im WM-Testspiel gegen Ghana sind von den Rängen in Stuttgart schon in der ersten Hälfte Rufe nach Deniz Undav zu hören. Der darf neben den ebenfalls eingewechselten Lennart Karl und Antonio Rüdiger in der zweiten Halbzeit glänzen, doch letztlich ist es ein zu knapper Sieg. 

Testspiel gegen Ghana offenbart Baustellen der DFB-Elf
06:32 Uhr

Homophob im Instagram-Livestream: Klub schmeißt Profi raus

Die Chicago Bulls haben Guard Jaden Ivey nach homophoben Äußerungen mit sofortiger Wirkung entlassen. Der Klub begründete seine Entscheidung mit dem "mannschaftsschädigendem Verhalten", das Ivey durch seine Kritik an der NBA gezeigt habe. Der 24-Jährige war erst vor zwei Monaten aus Detroit nach Chicago getradet worden, nur vier Mal lief er für die Bulls auf. In einem Live-Video bei Instagram hatte Ivey die NBA dafür kritisiert, den "Pride Month" offensiv zu promoten. Den Einsatz der Liga für die LGBTQ-Community nannte er "unrechtmäßig". Auch die katholische Kirche nahm sich Ivey in einem Video vor. Der Katholizismus sei "eine falsche Religion", sagte der Basketballer, "nicht die wahre Lehre von Jesus Christus".

Ivey war 2022 von den Detroit Pistons an fünfter Stelle gedraftet worden und galt als eines der Top-Talente in der NBA. Hartnäckige Knieprobleme bremsten ihn allerdings aus. In der vergangenen Woche setzten ihn die Bulls bis zum Saisonende auf die Verletztenliste, zuletzt hatte er am 11. Februar gespielt.

Homophob im Instagram-Livestream: Klub schmeißt Profi raus
05:52 Uhr

Nach knapper Pleite gegen DFB: Otto Addo fliegt

Gut zwei Monate vor dem Start der Fußball-WM hat Ghana seinen Nationaltrainer Otto Addo entlassen. Das teilte der Verband GFA in der Nacht nach dem 1:2 in Stuttgart gegen Deutschland mit. Für die Black Stars war es die vierte Niederlage nacheinander, zuvor hatten sie mit 1:5 in Österreich verloren. Der frühere Bundesligaspieler Addo war seit März 2024 im Amt gewesen. "Der Verband dankt Otto Addo herzlich für seine Verdienste um die Mannschaft und wünscht ihm für seine zukünftigen Vorhaben alles Gute", hieß es in einer kurzen Stellungnahme. Addos Nachfolger werde "zu gegebener Zeit" bekannt gegeben.

Ghana spielt bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) in einer Gruppe mit England, Kroatien und Panama.

Nach knapper Pleite gegen DFB: Otto Addo fliegt