Das war der Sport-Tag
Das Warten hat ein Ende, der Ball in der Bundesliga rollt. Endlich. Für den Montag in der n-tv.de Redaktion bedeutet das Fußball satt – hier im Sport-Tag hatten wir zudem einige spannende Themen, die sich abseits des Rollrasens abgespielt haben. Während in New York seit heute die Tennis-Elite um den letzten Grand-Slam-Titel des Jahres kämpft, haben wir beispielsweise noch einmal auf das Formel-1-Rennen von Spa oder den Internationalen Fußball geschaut.
Diese Meldungen haben die Leser besonders interessiert:
Peinlicher Fauxpas: Merkel stolpert über Boateng
Angela Merkel und Fußball – das passt eigentlich. Nur mit den Namen der Kicker ist die Kanzlerin offenbar nicht ganz so sicher, denn sie leistete sich einen peinlichen Fauxpas. Beim Tag der Offenen Tür im Kanzleramt stolperte Merkel über den Vornamen von Weltmeister Jérôme Boateng.
Der Bayern-Verteidiger nahm am Sonntag eine Einladung nach Berlin an, wo er sich mit Merkel über Themen wie Integration und sein Engagement für die Initiative "Bunt kickt gut" unterhielt.
Das ist nicht nur in der Sache löblich, auch für Angela Merkel sind solche Treffen eigentlich gute Publicity. Doch statt den gebürtigen Berliner Boateng korrekt bei seinem Vornamen "Jérôme" zu nennen, sagte sie "Jeromy".
WM-Qualifikation: Argentinien bangt um verletzten Messi
Argentiniens Weltfußballer Lionel Messi wird vielleicht nicht an den kommenden beiden WM-Qualifikationsspielen seiner Nationalmannschaft teilnehmen können. Wer jetzt denkt, Wieso sollte er denn, der hat seine Länderspielkarriere doch beendet: Falsch. Denn nach dem Rücktritt folgte der Rücktritt vom Rücktritt und Messi wäre dementsprechend einsatzbereit.
Nun hat er sich aber an der linken Achillessehne verletzt, teilte der FC Barcelona mit.
Messi werde zwar zur argentinischen Mannschaft fahren, sein Einsatz hänge aber von der Entwicklung seiner Verletzung ab, hieß es.
Vizeweltmeister Argentinien erwartet am Donnerstag Uruguay, am 6. September geht es auswärts gegen Venezuela weiter.
Eklat in Russland: Ringer-Präsident schlägt Athletin
Im russischen Ringer-Verband eskaliert ein handfester Skandal: Die Olympia-Vierte Inna Traschukowa ist nach eigenen Angaben nach ihrem Wettkampf bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro von Verbandspräsident Michail Mamiaschwili geschlagen worden und bereitet eine Klage gegen den Funktionär vor. Was genau ist passiert?
Nachdem Freistil-Ringerin Traschukowa in der Klasse bis 63 kg ihr Duell um Bronze gegen die Polin Monika Ewa Michalik verloren hatte, soll Mamiaschwili sie in Anwesenheit ihrer Teamkollegen und von Mitgliedern anderer Delegationen zweimal ins Gesicht geschlagen haben.
Russlands Sportminister Witali Mutko kritisierte den Vorfall im Gespräch mit dem russischen Sender MatchTV. "Ich bin damit nicht einverstanden. Vielleicht ist er emotional, aber das kann er nicht tun. Ich unterstütze die Athletin", sagte Mutko, der den Verbandsboss zugleich aber auch verteidigte.
In russischen Sportkreisen gilt es als sicher, dass der Kreml-nahe Mamiaschwili keine Sanktionen zu befürchten hat. Mit sportlicher Fairness hat das relativ wenig zu tun.
Löw muss Training mit Rumpfteam absolvieren
Mit nur acht Spielern hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihr erstes Training seit der EURO absolviert. 53 Tage nach dem Halbfinal-Aus bei der EM gegen Frankreich (0:2) stand für die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw nur eine Regenerationseinheit auf dem Programm.
Kapitän Bastian Schweinsteiger, der am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF) in Mönchengladbach gegen Finnland seinen Abschied geben wird, stößt am Dienstag zum Team.
Dann werden auch die restlichen Spieler aus dem 24 Mann umfassenden Kader auf dem Platz stehen.
Dies taten heute alle Spieler, die am Samstag und Sonntag bei ihren Vereinen nicht länger im Einsatz waren. Neben den Bayern-Profis Manuel Neuer, Mats Hummels, Thomas Müller und Joshua Kimmich nahmen die Dortmunder Mario Götze und Julian Weigl sowie Shkodran Mustafi (FC Arsenal) und Julian Brandt (Bayer Leverkusen) an der Einheit teil.
US-Investor übernimmt Krisenclub aus Marseille
Der finanziell und sportlich strauchelnde französische Fußball-Traditionsclub Olympique Marseille soll vom US-amerikanischen Unternehmer Frank McCourt übernommen und in eine bessere Zukunft geführt werden.
McCourt machte sein Vermögen im Immobiliensektor und war früher Besitzer des Baseball-Clubs Los Angeles Dodgers, den er 2012 für 2,15 Milliarden Dollar verkaufte.
Das Geschäft muss nach endgültiger Einigung noch vom OM-Vorstand genehmigt werden.
Die Kassen des beliebtesten Vereins der "Grande Nation" sind leer.
Der neunfache Landesmeister war letzte Saison in der Ligue 1 lange in Abstiegsgefahr, belegte am Ende Platz 13. In der neuen Spielzeit liegt das Team mit vier Punkten aus drei Runden nur auf Rang 11. OM ist seit 1996 im Besitz der Familie Louis-Dreyfus. Margarita Louis-Dreyfus hatte im April beschlossen, den Klub zu verkaufen und ihre Entscheidung mit der "Atmosphäre im Umfeld des Vereins" begründet.
BVB lässt Nachwuchstalent nicht zu Klopp ziehen
Auch im Leben eines Jürgen Klopp läuft offenbar nicht immer alles nach Plan. Wie der "kicker" berichtet, hat Borussia Dortmund ein Angebot des FC Liverpool über 12 Millionen Euro für den 17-jährigen US-Amerikaner Christian Pulisic ausgeschlagen.
Zwar schließt Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc Verkäufe bis zum Ende der Wechselperiode am 31. August nicht aus, ein Leihgeschäft mit Pulisic dagegen schon. Der erst 17-jährige US-Amerikaner Pulisic startete im Frühjahr furios in seine Profikarriere beim BVB (neun Spiele in der Rückrunde, ein Tor), ist mit den Verpflichtungen der Positionskonkurrenten Ousmane Dembelé und Emre Mor aber ins Hintertreffen geraten.
"Passkönig" ter Stegen stellt Rekord auf
Marc-André ter Stegen hat nicht nur ein erfolgreiches Comeback im Tor vom FC Barcelona gefeiert, sondern er hat auch einen Rekord aufgestellt. Sage und schreibe 51 Pässe verzeichnete der Ex-Gladbacher beim 1:0 gegen Athletic Bilbao. Damit setzt sich der Trend, den Manuel Neuer mit seinem Spiel gesetzt hat, weiter durch. Längst ist der Schlussmann nicht mehr zum Rumstehen im Kasten verdammt – er wird aktiv ins Spiel miteinbezogen.
Auch Barça-Coach Luis Enrique war übrigens hochzufrieden mit seinem deutschen Torhüter: "Ter Stegen ist kaltblütig, er ist halt ein Deutscher."
Seit der Konkurrent im Kasten, Claudio Bravo, zu Manchester City gewechselt ist, nimmt ter Stegen den Platz als Nummer eins im Kasten ein. Die Rolle als Ersatzmann bekleidet nun der Niederländer Jasper Cillessen, der von Ajax Amsterdam verpflichtet wurde.
Vuelta: Quintana schnappt sich Rot, Froome kämpft
Der kolumbianische Radprofi Nairo Quintana (Movistar) hat sich bei der Spanien-Rundfahrt eindrucksvoll zurückgemeldet und auf der bislang schwierigsten Bergetappe das Rote Trikot des Gesamtführenden zurückerobert. Der 26-Jährige gewann die fordernde zehnte Etappe über 188,7 km von Lugones zur anspruchsvollen Bergankunft Lagos de Covadonga (Ehrenkategorie).
Im Schlagabtausch der Top-Favoriten verwies Quintana den Niederländer Robert Gesink (LottoNL-Jumbo/+ 0:24 Minuten) und den britischen Tour-Sieger Chris Froome (Sky/+ 0:25) auf die Plätze.
In der Gesamtwertung übernahm Quintana die Spitzenposition vom Spanier David de la Cruz (Etixx-Quick Step)
Quintanas Vorsprung auf seinen spanischen Teamkollegen Alejandro Valverde beträgt vor dem ersten Ruhetag am Dienstag 57 Sekunden. Dritter ist Froome (+ 0:58)
Die Entscheidung fiel wie erwartet im bis zu 17,5 Prozent steilen Schlussanstieg. Froome schwächelte überraschend früh und verlor zwischenzeitlich den Anschluss an die Konkurrenz, kam auf den letzten Kilometern aber besser zurecht und betrieb Schadensbegrenzung.
Kubanische Volleyballer sollen vergewaltigt haben
In Finnland stehen sechs Mitglieder des kubanischen Volleyballteams wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs vor Gericht. Die Männer zwischen 19 und 27 Jahren sollen im Juli während eines Vorbereitungsturniers auf die Olympischen Spiele eine Frau in einem Hotel im finnischen Tampere vergewaltigt haben.
Weil sie seitdem in Untersuchungshaft saßen, konnten die Volleyballer nicht mit ihrem Mannschaftskollegen nach Rio reisen. Die Kubaner streiten die Vorwürfe ab.
Für den Prozess hinter verschlossenen Türen sind drei Verhandlungstage angesetzt.
Am Dienstag sollen der Zeitung "Hufvudstadsbladet" zufolge mehrere Zeugen gehört werden.
Die deutschen Tennisspieler starten in die US-Open
Für Angelique Kerber heißt es nach der Enttäuschung von Rio wieder erneut angreifen: Heute startet sie gegen Polona Hercog aus Slowenien in die US-Open. Ihre Kollegin Andrea Petkovic tritt gegen Kristina Kucova aus Slowenien an.
Die weiteren Paarungen mit deutscher Beteiligung am heutigen Tag:
Roberta Vinci (Italien) - Anna-Lena Friedsam (Andernach)
Carina Witthöft (Hamburg) - Misaki Doi (Japan)
Christina McHale (USA) - Mona Barthel (Neumünster)
Julia Putinzewa (Kasachstan) - Sabine Lisicki (Berlin)
Bei den Herren tritt Mischa Zverev (Hamburg) gegen Pierre-Hugues Herbert (Frankreich) an.
Berichte: Zwei Neuzugänge beim VfB Stuttgart?
Die Transferfrist läuft nur noch zwei Tage. Das führt bei einigen Vereinen offenbar zu schnellen Käufen: Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart offenbar noch einmal zugeschlagen. Die Verpflichtung des französischen Junioren-Nationalspielers Benjamin Pavard scheint in trockenen Tüchern zu sein. Außerdem verhandelt der Bundesliga-Absteiger nach Angaben der Stuttgarter Zeitung und von Sky Sport News HD mit Carlos Mané von Sporting Lissabon.
Die Schwaben haben die Verpflichtung von Parvard zwar noch nicht offiziell verkündet, auf Twitter kursiert allerdings bereits ein Foto des 20 Jahre alten Talents vom OSC Lille mit einem VfB-Trikot. Nach Angaben der Stuttgarter Zeitung soll der Abwehrspieler einen Vertrag über vier Jahre erhalten. Die Ablösesumme soll bei rund 2,5 Millionen Euro liegen. Mané wechselt angeblich für zwei Jahre auf Leihbasis nach Stuttgart. Der 22 Jahre alte Stürmer hat beim portugiesischem Erstligisten Sporting Lissabon noch einen Vertrag bis 2020.
Diego Maradona hat Ausreiseproblem - in Argentinien
Eigentlich wollte Fußball-Ikone Diego Maradona von Argentinien nach Dubai reisen, doch plötzlich hat er, einer der bekanntesten Menschen Argentiniens, Probleme auszureisen.
Bei der Passkontrolle stellte sich heraus, dass seine Reisedokumente bei der Polizei als gestohlen gemeldet wurden. Dabei hielt Maradona das Dokument in seinen Händen. "Es war ein seltsames Vorkommnis", berichtete Maradonas Anwalt Diego Morla:"Diego war sehr überrascht, zumal der Vorfall nach seiner Kritik an der Regierung passiert ist." Maradona hatte mit seiner negativen Meinung über den neuen Staatspräsidenten Mauricio Macri nicht hinterm Berg gehalten.
Umstrittene Läuferin Semenya nimmt an ISTAF teil
Die südafrikanische Olympiasiegerin Caster Semenya wird am 3. September beim ISTAF in Berlin an den Start gehen. Die Goldmedaillengewinnerin über 800 Meter sagte ihre Teilnahme beim ältesten Leichtathletik-Meeting der Welt zu. Damit treten beim ISTAF im Berliner Olympiastadion insgesamt acht Olympiasieger von Rio an, darunter Speerwerfer Thomas Röhler und Diskuswerfer Christoph Harting.
Semenya (25) hatte sich nach einigen Problemen in den vergangenen Jahren in dieser Saison eindrucksvoll zurückgemeldet. Ihre Leistungen werden aber von einer Debatte um ihre Sexualität überschattet. Nach ihrem WM-Titel 2009 hatte sie sich einem Geschlechtertest unterziehen müssen, die Ergebnisse wurden vom Weltverband IAAF nie veröffentlicht.
Sport1 zeigt Frauenfußball-Bundesligaspiele
Erst feiert die Frauen-Fußballnationalmannschaft bei Olympia in Rio eine historische Goldmedaille, da gibt es einen weiteren Aufschwung für die Sportart. Denn auch Spiele der Frauenfußball-Bundesliga werden im Fernsehen übertragen. Die Frauen-Bundesliga ist ab der kommenden Saison live bei Sport1 im TV zu sehen.
Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) kurz vor dem Beginn der neuen Spielzeit am Samstag bekannt. Demnach wird Sport1 als Nachfolger von Eurosport an jedem Spieltag eine Partie aus der "Liga der Olympiasiegerinnen" übertragen. Der Vertrag läuft zwei Jahre.
Podolskis DFB-Abschiedsspiel findet erst 2017 statt
Nach Bastian Schweinsteiger verlässt auch Lukas Podolski die deutsche Nationalmannschaft. Doch für dem 31-jährigen Podolski wird sich das Abschiedsspiel im DFB-Dress noch etwas herauszögern. Er wird sein Abschiedsspiel aus der Fußball-Nationalmannschaft im März 2017 bekommen. Podolski hatte nach der EM seinen Rücktritt aus dem DFB-Team erklärt.
Wegen seiner Knöchelverletzung kann der Profi von Galatasaray Istanbul nicht wie Kapitän Bastian Schweinsteiger am Mittwoch im Test gegen Finnland in Mönchengladbach letztmals für Deutschland auflaufen. "Beide werden uns menschlich fehlen", sagte Joachim Löw über Schweinsteiger und Podolski.
Lukas Podolski bestritt 129 Länderspiele seit 2004 und erzielte dabei 48 Tore. Bislang war vereinbart gewesen, dass Podolski beim nächsten Heim-Testländerspiel verabschiedet werden soll. Dies findet laut Löw im März 2017 statt. Ort und Gegner sind aber noch nicht bekannt.
Gold-Beachvolleyballerinnen Ludwig/Walkenhorst geehrt
Vor wenigen Tagen konnten das Duo die Goldmedaille in Rio feiern - jetzt können sie sich erneut freuen: Die Olympiasiegerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst aus Hamburg sind Deutschlands Beachvolleyballerinnen des Jahres. Das Duo setzte sich in der Wahl mit 80 Prozent der Stimmen vor den Stuttgarterinnen Britta Büthe und Karla Borger durch.
Bei den Männern gewann Olympiastarter Lars Flüggen (Berlin/31 Jahre) vor seinem Beachpartner Markus Böckermann (Hamburg/26 Jahre). Die Gewinner der Wahl werden bei den deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand (9. bis 11. September) geehrt. Für die 30-jährige Ludwig ist es die achte Auszeichnung in Serie, allerdings die erste mit ihrer fünf Jahre jüngeren Partnerin Walkenhorst. In Rio hatten die beiden Geschichte geschrieben und als erstes europäisches Beachvolleyball-Frauenteam Olympiagold gewonnen.
Trainer tippen: Wer wird deutscher Handballmeister?
Wer wird der nächste deutsche Handballmeister? Wenn es nach den Trainern der Bundesligisten geht, ist die Antwort relativ eindeutig: Das Team aus Flensburg ist bei den meisten der Favorit auf den Titel. Zehn von 18 Bundesligisten sehen die Flensburger am Ende der Saison vorne. Doch natürlich wird auch der Titelverteidiger Rhein-Necker-Löwen etwas dagegen haben, ebenso wie der erfolgsverwöhnte THW Kiel.
Frank Bohmann, Geschäftsführer des Liga-Verbandes HBL, rechnet neben den drei Top-Teams noch mit weiteren Verfolgern: "Auch Magdeburg, Melsungen, Berlin und Göppingen haben aufgeholt. Es wird auf jeden Fall spannend."
Russischer Sportminister: "McLaren-Report ist gefälscht"
Die große Empörung über russisches Staatsdoping ist noch nicht verklungen, da holt der russische Sportminister zum verbalen Gegenschlag aus: Witali Mutko hat den McLaren-Report als "gefälscht" bezeichnet und will sich juristisch wehren. Der Report, der kurz vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro das Staatsdoping in Russland publik gemacht und zum Rio-Ausschluss zahlreicher Russen geführt hatte, sei "fehlerhaft", sagte Mutko dem russischen Sender Match TV: "Vor einem Gericht wird er nicht standhalten." Man habe den Report eingehend analysiert und werde seinen Standpunkt dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) mitteilen, sagte Mutko.
Daher sieht Mutko die im McLaren-Report geäußerten Vorwürfe als haltlose Verleumdung an. "Wir werden vor Zivilgerichte ziehen und all jene verklagen, die diese Behauptungen aufgestellt haben", sagte der Politiker. Das IOC hatte alle im Report genannten russischen Sportler von Olympia in Rio verbannt, jedoch keinen kompletten Ausschluss Russlands ausgesprochen.
Löw hat sich für Kapitän entschieden - und sagt es Donnerstag
Wer wird der neue Kapitän der DFB-Elf? Jerome Boateng oder Manuel Neuer? Noch ist kein Name bekannt - und Joachim Löw will ihn noch für sich behalten. Bundestrainer Joachim Löw hat sich auf einen neuen Kapitän der Fußball-Nationalmannschaf festgelegt, wird seine Entscheidung aber erst am Donnerstag bekannt geben.
"Wir sprechen erst mit der Mannschaft und machen das nach unserem ersten Spiel", sagte Löw am Montag vor dem Länderspiel gegen Finnland am Mittwochabend (20.45 Uhr) in Mönchengladbach. Tags darauf werde "die Entscheidung öffentlich gemacht".
Mehr dazu hier.
Bericht: Klopp hat Christian Fuchs auf Wunschliste
Liverpools Trainer Jürgen Klopp soll angeblich ein Auge auf den Ex-Schalker Christian Fuchs vom englischen Fußballmeister Leicester City geworfen haben. Er soll auf Jürgen Klopps Wunschliste weit oben stehen.
Wie die britische Zeitung The Sun meldet, hat Klopp nach mäßigem Saisonstart mit vier Punkten aus drei Partien Bedarf für die Position des linken Außenverteidigers angemeldet und plant eine Fuchs-Verpflichtung noch in der laufenden Transferperiode. Die Transferfrist endet mit dem 31. August. Laut des Berichts soll der deutsche Trainer bereits seit Beginn des Sommers an Fuchs interessiert sein.
RB Leipzig holt Bernardo und Burke
Bundesligist RB Leipzig hat den Brasilianer Bernardo sowie den Schotten Oliver Burke verpflichtet. Wie der Aufsteiger bekannt gab, kommt der 21-jährige Bernardo vom FC Red Bull Salzburg in und unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Der variable Defensivspezialist kann sowohl in der linken Innen- und Außenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden.
Außerdem erhält das schottische Talent Oliver Burke ebenfalls einen Vertrag bis 2021. Der 19-Jährige wechselt von Nottingham Forest und soll vor allem auf der rechten offensiven Außenbahn zum Einsatz kommen. Seinen ersten Einsatz für Nottinghams Profiteam absolvierte der Rechtsfuß bereits mit 17 Jahren im Ligapokal.
Einfach nur weg: Draxler hofft weiter auf Last-Minute-Wechsel
Er will weg, aber der VfL Wolfsburg will ihn nicht ziehen lassen: Julian Draxler hat seine Hoffnungen auf einen Wechsel weg von Wolfsburg immer noch nicht aufgegeben. Der "Kicker" berichtet, Draxler will immer noch wechseln, auch wenn die Vereinsbosse das derzeit verhindern.
Angeblich soll Paris St. Germain bereit sein, 75 Millionen Euro für den Ex-Schalker Draxler zu bezahlen. Trotzdem betont VfL-Manager Klaus Allofs immer wieder, dass der Spieler nicht abgegeben werde.
Köln-Profi Olkowski hat "handfesten" Nachbarschaftsstreit
Das klingt nicht gut: Die Kölner Polizei hat Ermittlungen gegen Fußball-Profi Pawel Olkowski vom Bundesligisten 1. FC Köln aufgenommen. Dies bestätigten die Behörden. Der Pole Olkowski (26) hat sich demnach am Samstag eine handfeste Auseinandersetzung mit einem seiner Nachbarn geliefert.
Beide Parteien erstatteten daraufhin Anzeige, auch gegen den Nachbarn wird ermittelt. Der Tatvorwurf: Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung. "Pawel hat uns am Sonntag über den Vorfall informiert", teilte der FC auf Anfrage mit. Weitere Details nannte Klub nicht.
Frankfurt-Stürmer Castaignos wechselt zu Sporting Lissabon
Stürmer Luc Castaignos verlässt den Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt und wechselt zum portugiesischen Champions-League-Teilnehmer Sporting Lissabon. Der Niederländer Castaignos (23) erhält bei Lissabon einen Dreijahresvertrag mit einer Option auf zwei weitere Jahre und einer Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro. Der Stürmer war im Juli 2015 aus seiner Heimat von Twente Enschede nach Frankfurt gewechselt. Unter Trainer Niko Kovac zählte der Niederländer aber nicht mehr zu den Stammspielern.
Der portugisische Verein ist derzeit auf Einkaufstour: Sporting Lissabon hatte erst am Sonntag Bas Dost vom VfL Wolfsburg verpflichtet.
Das wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser!
Willkommen beim vierten Sport-Tag von n-tv.de. Mit diesem neuen Format wollen wir Sie kurz und kompakt den ganzen Tag über das aktuelle Sport-Geschehen informieren.
Nach dem Auftakt in die Fußball-Bundesliga geht es für manche deutschen Nationalspieler schon weiter zur Nationalmannschaft. Heute gibt es für die DFB-Auswahl das erste Training vor dem Testspiel Deutschland gegen Finnland, das am 31. August in Mönchengladbach statt finden wird. Mittags gibt Bundestrainer Joachim Löw eine Pressekonferenz. Ob er auch etwas zur brisanten K-Frage sagen wird? Wer wird der neue Kapitän der Weltmeister?
Um 17 Uhr unserer Zeit startet die deutsche Tennisspielerin Andrea Petković in die erste Runde der US-Open. Ihre Gegnerin wird die Slowakin Kristína Kučová sein.
In der 2. Fußball-Bundesliga trifft heute der 1. FC Kaiserslautern auf Fortuna Düsseldorf. Anpfiff ist 20.15 Uhr. Aktueller Tabellenführer der 2. Liga ist Braunschweig, vor Hannover und Stuttgart.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dem Sport-Tag!