Der Sport-Tag
30. April 2026
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10:39 Uhr

Gerücht: FC Arsenal baggert an Star des FC Bayern

Der FC Arsenal hat einem Medienbericht zufolge seine Fühler nach Serge Gnabry vom FC Bayern ausgestreckt. Wie das Portal "Sportboonm" berichtet, haben die Gunners den zurzeit verletzten Nationalspieler, der die WM verpasst, auf dem Radar. Arsenal beobachte angeblich die Situation, will in der Personalie aber nicht überhastet reagieren. Ob die Londoner im Sommer tatsächlich ernst machen, ist wohl offen.

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Gnabry hatte beim FC Arsenal einst seine ersten Schritte im Profibereich gemacht. Neben seiner Verletzung spricht seine Vertragssituation beim FC Bayern gegen einen Wechsel. Erst zu Jahresbeginn verlängerte der gebürtige Stuttgarter bis 2028 in München ."Sportsboom" behauptet, dass der FC Bayern bei einer Offerte zwischen 30 und 35 Millionen Euro ins Nachdenken kommen könnte. Mit Anthony Gordon von Newcastle United wird zurzeit ein Offensiv-Star aus der Premier League rund um die Säbener Straße gehandelt. Der deutsche Rekordmeister wiederholte zuletzt aber immer wieder, wie wichtig Gnabry sei.

Gerücht: FC Arsenal baggert an Star des FC Bayern
10:00 Uhr

Übers Wappen gelaufen - Simeone knöpft sich Spieler vor

Nach dem Hinspiel der Champions League zwischen Atletico Madrid und dem FC Arsenal (1:1) hat Madrids Trainer Diego Simeone einen Spieler der Londoner zur Rede gestellt. Arsenal-Verteidiger Ben White lief auf dem Weg zu den Katakomben über das dort befindliche große Atlético-Wappen. Aus Respekt laufen Spieler in der Regel daran vorbei - nicht aber White, der schnurstracks drauftrat.

Simeone gefiel das augenscheinlich nicht. Der Argentinier lief also auf White zu, sagte etwas zu ihm und gab ihm einen Klaps auf den Rücken. Anschließend schaukelte sich die Situation hoch, es wurde kurz hitzig. Mehrere Spieler und Staff-Mitarbeiter konnten die Situation aber wieder lösen.

Übers Wappen gelaufen - Simeone knöpft sich Spieler vor
09:28 Uhr

Bittere Pleite für deutschen Nationalspieler in den NHL-Playoffs

Eishockey-Nationalspieler John-Jason Peterka steht mit Utah Mammoth in den NHL-Playoffs vor dem Aus. Der 24 Jahre alte Angreifer unterlag mit seinem Team bei den Vegas Golden Knights trotz langer Führung mit 4:5 nach Verlängerung, Utah liegt nun in der Best-of-seven-Serie mit 2:3 zurück. Pawel Dorofejew gelang 53 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit der Ausgleich zum 4:4 für Vegas, ehe Brett Howden nach knapp 26 Minuten Extrazeit in Unterzahl der entscheidende Treffer gelang. 

Peterka ist in den Playoffs weiter ohne Torbeteiligung. Bei der Niederlage in Spiel vier war er im letzten Drittel sowie in der Verlängerung kaum noch zum Einsatz gekommen, erhielt von seinem Coach im Nachgang einen öffentlichen Rüffel. "Das ist die Entscheidung des Trainers", sagte André Tourigny: "Das lag ganz sicher an seiner Leistung. Ich habe mit JJ gesprochen. Was wir besprochen haben, bleibt unter uns."

Bittere Pleite für deutschen Nationalspieler in den NHL-Playoffs
08:53 Uhr

Ex-Aufstiegsheld adelt Schalke-Trainer Muslic und "Sensationstransfer" Dzeko

Simon Terodde sieht den Fußball-Zweitligisten Schalke 04 aktuell deutlich gefestigter als beim letzten Aufstieg in die Bundesliga vor drei Jahren. Der Sky-Experte nannte in einer Presserunde konkret die "funktionierende Achse", "Top-Trainer Miron Muslić" und "Sensationstransfer Edin Dzeko" als Gründe.

Der Rekordtorschütze der 2. Bundesliga ist der Meinung, dass sich die Achse aus Loris Karius, "dem besten Torwart der Liga", sowie Hasan Kurucay, Timo Becker, Nikola Katic, Kenan Karaman, Ron Schallenberg und Soufiane El-Faouzi den Aufstieg durch "konstante Leistungen über die ganze Saison hinweg" verdient habe: "Wir hatten beim Aufstieg vor drei Jahren eine 1:4-Niederlage in Regensburg dabei. Das würde dieser Mannschaft so nicht passieren."

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Ein Grund dafür sei Trainer Miron Muslic, den er vor der Saison "nicht auf dem Zettel hatte". Die Verpflichtung des 43-Jährigen bezeichnete er als "mutige Entscheidung, zum genau richtigen Zeitpunkt". Der Coach sei eine "wichtige Personalie" für den gesamten Verein und habe dem Ruhrpottklub "neues Leben eingehaucht, nachdem zuvor keine Identität mehr vorhanden war."

Edin Dzeko, der im Winter von der AC Florenz zu Schalke gewechselt war, bezeichnete Terodde als "Sensationstransfer". Der bosnische Nationalstürmer hätte nach dem bevorstehenden Aufstieg und der Weltmeisterschaft im Sommer zwar "den perfekten Zeitpunkt die Karriere zu beenden", würde Schalke in der Bundesliga aber mindestens "weiterhelfen". "Ich sehe immer noch das Feuer in seinen Augen", sagte Terodde über den 40-Jährigen.

Ex-Aufstiegsheld adelt Schalke-Trainer Muslic und "Sensationstransfer" Dzeko
08:18 Uhr

Orlando vergibt ohne Wagner ersten Playoff-Matchball - Schröder dreht auf

Ohne den erneut verletzten Franz Wagner haben die Orlando Magic in der NBA ihren ersten Playoff‑Matchball gegen die Detroit Pistons vergeben. Die Basketball‑Franchise aus Florida verlor Spiel fünf der ersten Runde in Detroit mit 109:116. Bei den Pistons war Cade Cunningham der überragende Mann: Mit 45 Punkten erzielte der 24‑Jährige einen neuen Playoff‑Rekord für das Team. Orlando führt in der Best‑of‑seven‑Serie gegen den Favoriten nun mit 3:2 und erhält in der Nacht zu Samstag zu Hause eine zweite Chance, in die nächste Runde einzuziehen und erstmals seit der Saison 2009/2010 eine Playoff‑Serie zu gewinnen. 

Magic‑Forward Wagner fiel wegen einer Zerrung in der rechten Wade aus. In den ersten vier Spielen der Serie kam der Welt‑ und Europameister auf durchschnittlich fast 17 Punkte. Sein Bruder Moritz wurde erneut nicht eingesetzt, Tristan da Silva erzielte drei Punkte. 

In Cleveland drehte Dennis Schröder für seine Cavaliers im vierten Viertel gegen die Toronto Raptors mächtig auf. Elf seiner 19 Punkte erzielte der Nationalmannschaftskapitän in der Crunchtime – und so drehte das Team Spiel fünf gegen die Raptors noch und gewann mit 125:120. Cleveland führt in der Serie nun mit 3:2 und hat in Spiel sechs in der Nacht zu Samstag einen Matchball, um in die zweite Runde einzuziehen. Die Partie findet dann in Toronto statt.

Orlando vergibt ohne Wagner ersten Playoff-Matchball - Schröder dreht auf
07:41 Uhr

Bericht: Saudis drehen umstrittener Golf-Serie den Geldhahn zu

Saudi-Arabien stellt die Finanzierung der umstrittenen Golfserie LIV-Tour zum Ende der Saison 2026 offenbar ein. Das berichten das "Wall Street Journal" und CNBC. Demnach sei die Zukunft der Tour ernsthaft in Frage gestellt. LIV Golf äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu den Berichten. Anfang dieses Monats tauchten erstmals Spekulationen auf, wonach die abtrünnige Tour aufgrund des möglichen Rückzugs des saudischen Staatsfonds Saudi Public Investment Fund kurz vor dem Zusammenbruch stehe.  

Die Liga, die Milliarden saudischer Dollar ausgegeben hat, um viele der weltbesten Spieler wie Bryson DeChambeau und Phil Mickelson von der PGA-Tour abzuwerben, werde "strategische Alternativen prüfen", um den Betrieb fortzusetzen, berichtete CNBC.  LIV Golf hatte diese Woche sein für Juni geplantes Turnier in New Orleans verschoben. Vertreter der Organisation äußerten die Hoffnung, die Veranstaltung noch in diesem Jahr nachzuholen. Das nächste Turnier von LIV findet vom 7. bis 10. Mai im Trump National in einem Vorort von Washington statt. Das letzte geplante Event dieser Saison soll vom 20. bis 23. August in Indianapolis gespielt werden.

Bericht: Saudis drehen umstrittener Golf-Serie den Geldhahn zu
07:06 Uhr

Matthäus: FC Bayern ist PSG "körperlich total überlegen"

Lothar Matthäus rechnet mit einem Finaleinzug des FC Bayern München und erwartet erneut eine Weltklasse-Vorstellung im Rückspiel der Champions League. "Ich gehe davon aus, dass die Bayern ins Finale kommen, sie waren schon am Dienstag das bessere Team. Wir werden wieder Tore und ein Offensivspektakel erleben, nur dreimal in Rückstand wie gegen Real sollten sie nicht geraten", schrieb Matthäus in einer Kolumne für den "Kicker" nach dem 4:5 des FC Bayern im Hinspiel bei Paris Saint-Germain

Für das Rückspiel in der Münchener Allianz Arena am kommenden Mittwoch sieht Matthäus den Gastgeber im Vorteil. In Paris habe der FC Bayern "körperlich total überlegen" gewirkt. "Das könnte im Rückspiel das größte Plus für sie werden. Ich bin mir fast sicher: PSG wird dieses Tempo in der Allianz Arena nicht über 90 oder vielleicht sogar 120 Minuten gehen können", schrieb Matthäus. "Sie stehen defensiv nicht so stabil, kamen am Ende auf dem Zahnfleisch daher. Auch, weil Luis Diaz und Michael Olise Weltklasse verkörpern, sportlich kann man sie nach der kurzen Zeit in München schon zu Recht mit Arjen Robben und Franck Ribéry vergleichen. Ein Ritterschlag!"

Matthäus: FC Bayern ist PSG "körperlich total überlegen"
06:33 Uhr

Atlético-Ikone macht Ansage nach Abend als "Chancentod"

Nach seinem letzten Heimspiel in der Champions League für Atlético Madrid hat die ergriffene Klublegende Antoine Griezmann den Fans den Einzug ins Endspiel versprochen. Drei Chancen habe er beim 1:1 gegen den FC Arsenal gehabt und nicht getroffen, sagte Griezmann nach dem Spiel und gelobte Besserung: "Aber mit Sicherheit im Rückspiel."

Der Franzose wurde nach dem Spiel zum "Man of the Match" gekürt. Griezman wechselt nach der Saison in die USA in die Major League Soccer. Er spielte von 2014 bis 2019 und nach einem Intermezzo beim FC Barcelona wieder seit 2021 für Atlético. "Es war sehr emotional", beschrieb der 35-Jährige nach dem Schlusspfiff seine Gefühlslage. Schon vor der Partie gegen die Gunners hatte er sich an die Gefühle erinnert, die ihn 2014 bei seiner ersten Ankunft auf Anhieb mit Atlético verbunden hatten. "Das Wort dafür wäre etwas, das weit über Liebe hinausgeht", sagte er.

Mit Frankreich wurde Griezmann 2018 Weltmeister. Was ihm fehlt, ist der begehrte Henkelpott in der Königsklasse. Am kommenden Dienstag wird sich entscheiden, ob er dazu noch die Chance bekommt oder nicht. "Wir hoffen, dass das Spiel in London nicht sein letztes in der Champions League sein wird", sagte Mitspieler Koke.

Atlético-Ikone macht Ansage nach Abend als "Chancentod"
06:03 Uhr

Arsenal tobt nach VAR-Eingriff und Elfmeter-Rücknahme

Arsenal-Trainer Mikel Arteta hat fassungslos auf auf den Eingriff des VAR im Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Atlético Madrid und der folgenden Rücknahme eines Elfmeters zugunsten der Londoner reagiert. "Was ich nicht verstehe – und worüber ich mich sehr aufrege und wütend bin - ist, wie zum Teufel der Elfmeter gegen Eze zurückgenommen werden konnte. Ich verstehe das nicht. Es verändert den weiteren Spielverlauf völlig", schimpfte der Teammanager des FC Arsenal nach dem hart erkämpften 1:1 (1:0) im stimmungsvollen Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Atlético Madrid.

Was war passiert? In der 78. Minute hatte Atléticos David Hancko Arsenals Eberechi Eze leicht am Fuß berührt, Schiedsrichter Danny Makkelie zeigte sofort auf den Punkt. Nach Eingriff des Videoassistenten nahm der Niederländer den Strafstoß aber zurück - eine knifflige Entscheidung. "Es ist ganz einfach, es ist ein klarer Elfmeter. Wenn es ein Elfmeter ist, weiß ich nicht, warum man den VAR hinzuziehen muss, warum man sich das 13 Mal ansehen muss – das ist kein eindeutiger Fehler", führte Arteta bei DAZN aus.

Arsenal tobt nach VAR-Eingriff und Elfmeter-Rücknahme