Niemand wird zurückgelassenSelenskyj will alle Kriegsgefangenen zurückholenIn seiner Ansprache versichert der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass der Krieg erst vorüber sei, wenn alle Kriegsgefangenen befreit seien. Es werde kein einziger Ukrainer in russischen Gefängnissen zurückgelassen. Gleichzeitig soll ein Sondertribunal die Kriegsverbrechen der Russen ahnden.03.12.2022
Holodomor als Genozid anerkanntDer lange vergessene VölkermordDer Holodomor in der Ukraine war mehr als die Folge einer Hungersnot. Stalin fühlte sich von den Protesten der Ukrainer gegen seine Zwangskollektivierung bedroht. Für die sowjetische Führung ging es um die Vernichtung der Ukraine als Nation.03.12.2022Von Denis Trubetskoy, Kiew
Erdogan droht mit InvasionIn Syrien zeigt sich Putins SchwächeDie Türkei droht offen mit einer Bodenoffensive in Nordsyrien. In Reaktion verstärkt Russland seine Truppen im Grenzgebiet. Putin will damit ein Zeichen setzen. Doch der neuen Stärke Erdogans kann er kaum noch Paroli bieten.02.12.2022Von Marc Dimpfel
Wann lenken Problem-Staaten ein?"Wir brauchen endlich smarte Sanktionen"Lassen sich Problem-Staaten mit Wirtschaftssanktionen zum Einlenken bewegen? Die Starjuristin und Handelsexpertin Anahita Thoms sagt im Podcast "Die Stunde Null": Ja - wenn der Westen die richtigen Mittel einsetzt.02.12.2022
Höchstens 60 US-DollarEU-Staaten einigen sich auf Preisdeckel für russisches ÖlEin Ölpreisdeckel soll Unternehmen verbieten, russisches Öl, das über dem festgelegten Preis verkauft wird, zu transportieren oder zu versichern. Nach langen Verhandlungen können sich die EU-Staaten auf eine entsprechende Obergrenze einigen. Kremlchef Putin warnt bereits vor schwerwiegenden Folgen.02.12.2022
Vom Büro an die FrontRussische Firmen zahlen hohen Preis für Putins MobilmachungSeit der Mobilmachung suchen russische Firmen händeringend Mitarbeiter. Den dadurch entstanden Personalmangel können viele kaum kompensieren. Während der Arbeitskräftemangel Russland zum Verhängnis werden könnte, erlebt ein anderes Land einen Wirtschaftsboom.02.12.2022Von Juliane Kipper
USA fordern AuslieferungEdward Snowden erhält russischen PassNachdem er 2013 streng vertrauliche Dokumente des US-Geheimdienstes NSA an die Medien weitergeleitet hat, flüchtet Edward Snowden nach Russland. Nun ist der Whistleblower offiziell russischer Staatsbürger. Die USA fordern weiter seine Auslieferung.02.12.2022
Verantwortung für NiederlagenFrüherer Soldat über Kremlchef: "Keine Ahnung von Armee"Nicht jeder russische Soldat sei ein Kriegsverbrecher, sagt Pawel Filatjew. Er selbst diente als Fallschirmjäger in der Armee des Kremls. In einem Buch über seine Erfahrungen will Filatjew offenlegen, welche drastischen Folgen die Fehler Präsident Putins für die Arbeit des Militärs haben.02.12.2022
Erstes Telefonat seit SeptemberPutin nennt Luftangriffe gegenüber Scholz "unvermeidlich"Kanzler Scholz führt das erste Telefonat mit Putin seit Mitte September. Einen Durchbruch bringt das Gespräch erwartungsgemäß nicht, doch einige Zwischentöne sind interessant. So rechtfertigt Putin die Raketenangriffe auf die zivile Infrastruktur der Ukraine.02.12.2022
"Offen für Verhandlungen"Putin angeblich gesprächsbereit - sieht aber ProblemDer Kreml bekundet seine Gesprächsbereitschaft: "Putin war, ist und bleibt offen für Kontakte und Verhandlungen", sagt Sprecher Peskow. Allerdings "verkompliziert" ihm zufolge die Weigerung der USA, die annektierten Gebiete als russisches Territorium anzuerkennen, einen Kompromiss.02.12.2022