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In BelgienAlleinstehende männliche Asylbewerber sollen vorerst nicht mehr staatlich untergebracht werden

30.08.2023, 12:53 Uhr
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Flüchtlinge stehen in einer Erstaufnahme-Einrichtung in einer Schlange (Symbolbild). Der Stadtrat von Burg fordert im Brief an Kanzler Scholz unter anderem eine Rückführung abgelehnter Asylbewerber und eine Erweiterung der sicheren Herkunftsländer. (Foto: Hannes P Albert/dpa)

Alleinstehende männliche Asylbewerber sollen in Belgien vorerst nicht mehr staatlich untergebracht werden. Die Plätze müssten ausschließlich für Familien mit Kindern reserviert werden, sagte die Staatssekretärin für Asyl und Migration, Nicole de Moor, am Dienstagabend der belgischen Nachrichtenagentur Belga zufolge.

Sie wolle "den zunehmenden Strom von Familien und Kindern antizipieren, um absolut zu vermeiden, dass Kinder im Winter auf der Straße landen". Die Asylanträge seien zuletzt stark gestiegen.

Das Flüchtlingswerk Flandern kritisierte dem Sender VRT News zufolge, dass dieser Schritt gegen geltendes Recht verstoße.

Asylunterkünfte sind in dem Land mit rund 11,5 Millionen Einwohnern chronisch überlastet. Schätzungen der zuständigen Behörde zufolge waren Anfang des Jahres rund 3000 Schutzsuchende in Belgien obdachlos.

Quelle: ntv.de, dpa

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