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Energiewende schafft weiter JobsAuch in der Rezession bleibt die Energiewende ein Jobmotor

06.03.2025, 11:07 Uhr
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Eine neue Stromleitung für die Energiewende entsteht. (Foto: Christian Charisius/dpa)

Die Energiewende bleibt in der Rezession ein Jobmotor für die deutsche Wirtschaft. Dies zeigt eine Analyse von 60 Millionen Online-Stellenanzeigen durch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) für die Bertelsmann Stiftung vom Donnerstag. Demnach hat sich die Zahl der Jobangebote rund um die Energiewende seit 2019 von rund 173.000 auf 372.500 mehr als verdoppelt. Der Anteil der Branche am gesamten Stellenmarkt wuchs in dieser Zeit von anderthalb auf fast vier Prozent. Der Fachkräftemangel sei so groß, dass immer mehr Arbeitgeber für Quereinsteigende offen seien, hieß es.

"Während in der Industrie in großem Umfang Stellen abgebaut werden, entstehen im Bereich der Energiewende nach wie vor zusätzliche Jobs", sagte Jana Fingerhut, Arbeitsmarktexpertin der Bertelsmann Stiftung. "Mit Blick auf den Genehmigungsrekord von Windkraftanlagen im Jahr 2024 dürfte der Bedarf an Arbeitskräften für die Energiewende in den nächsten Jahren noch zunehmen."

Für die stärksten Impulse am Arbeitsmarkt sorgte der Ausbau der Solarenergie. Hier erhöhte sich die Zahl ausgeschriebener Stellen zwischen 2019 und 2024 massiv von 41.500 auf 102.000 - trotz eines Rückgangs im Jahr 2024. Auf geringerem Niveau – aber auch um 70 Prozent – stieg die Zahl der Jobangebote von 2019 bis 2024 in der Windenergie auf fast 53.000.

Quelle: ntv.de, rts

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