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Geldwäscheüberwachung mangelhaftBafin verhängt Geldbuße von 9,2 Millionen Euro gegen Online-Bank N26

21.05.2024, 12:20 Uhr
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Das Logo der Smartphone-Bank N26 auf der App. (Foto: Christophe Gateau/dpa)

Die Online-Bank N26 muss wegen zu spät gemeldeter Geldwäsche-Verdachtsfälle eine Geldbuße von 9,2 Millionen Euro zahlen. Diese Summe legte die Finanzaufsicht Bafin fest. Die Behörde habe festgestellt, dass N26 im Jahr 2022 "systematisch Geldwäscheverdachtsmeldungen verspätet abgegeben hat", teilte die Bafin mit.

Banken seien verpflichtet, Verdachtsfälle unverzüglich an die Financial Intelligence Unit (FIU) zu melden, die solchen Fällen nachgeht und gegebenenfalls anzeigt.

Die Bafin hat die Berliner Digitalbank schon länger im Visier. Sie hat Präventionsmaßnahmen und eine personelle Verstärkung der Geldwäscheüberwachung gefordert und einen Sonderbeauftragten entsandt, um die Fortschritte zu überwachen.

N26 hat nach eigenen Angaben seit 2022 mehr als 80 Millionen Euro in die personelle und technische Infrastruktur investiert, um Finanzkriminalität und Geldwäsche zu bekämpfen. Für ein mögliches Bußgeld sei eine Rückstellung gebildet worden, die über der Höhe der nun verhängten Zahlung liege. Die Bank setze ihre Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden fort.

Quelle: ntv.de, RTS

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