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Vertritt 13.000 BeschäftigteBonus-Deal bei Samsung: Minderheitsgewerkschaft zieht vor Gericht

02.06.2026, 14:23 Uhr
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(Foto: picture alliance / NurPhoto)

Nach dem Bonus-Deal zwischen Samsung und der Mehrheit der Beschäftigten zieht jetzt eine Minderheit der Arbeitnehmer vor Gericht.

Eine Gewerkschaft, die etwa 13.000 Samsung-Beschäftigte vertritt, fordert die Aufhebung des Tarifabkommens, wie sie am Dienstag mitteilte. Das Abkommen sichert rund 78.000 Beschäftigten der Chip-Sparte Bonuszahlungen abhängig vom Gewinn des Konzerns – in diesem Jahr sind es im Schnitt 290.000 Euro pro Kopf.

Samsung hat insgesamt rund 125.000 Beschäftigte im Heimatland Südkorea – wer nicht in der Chip-Sparte arbeitet, bekommt deutlich weniger: rund 3450 Euro. Die Gewerkschaft, die die rund 13.000 unzufriedenen Beschäftigten vertritt, hatte zunächst gefordert, die Abstimmung über das Bonusprogramm zu stoppen. Das gelang nicht, die Beschäftigten stimmten mehrheitlich für die hohen Sonderzahlungen. Daher verlangt die Gewerkschaft nun die Aufhebung des Abkommens, wie einer ihrer Anwälte mitteilte.

Samsung hat massive Gewinne im Zuge des Booms der Künstlichen Intelligenz (KI) eingefahren. Das Unternehmen profitiert dabei von der stark gestiegenen Nachfrage nach Computerchips. Aktuell wird von einem Jahresgewinn von 331 Billionen Won ausgegangen (umgerechnet 189 Milliarden Euro). Der Konzern steht für 12,5 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes.

Das vergangene Woche abgesegnete Abkommen sieht vor, dass die Beschäftigten in der Chip-Sparte in den kommenden zehn Jahren jeweils bis zu 10,5 Prozent des Betriebsgewinns bekommen. Ausgezahlt werden soll die Leistung in Aktien - dazu sollen 1,5 Prozent in bar kommen.

Quelle: ntv.de, AFP

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