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Islamische Veranstaltung im Osten EnglandsBritische Polizei nimmt zwölf Menschen im Zusammenhang mit rechtsextremistischen Terrorismus fest

13.07.2026, 18:16 Uhr
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London Metropolitan Police car seen in Central London. On Saturday, 25 January 2020, in London, United Kingdom. (Photo by Artur Widak/NurPhoto) (Foto: picture alliance / NurPhoto)

Nach mutmaßlichen Drohungen gegen eine islamische Veranstaltung im Osten Englands hat die britische Polizei zwölf Menschen im Zusammenhang mit rechtsextremem Terrorismus festgenommen.

Nach mutmaßlichen Drohungen gegen eine islamische Veranstaltung im Osten Englands hat die britische Polizei zwölf Menschen im Zusammenhang mit rechtsextremem Terrorismus festgenommen. "An verschiedenen Orten im ganzen Land" seien "mehrere Festnahmen vorgenommen" worden, erklärte die Leiterin der Anti-Terror-Polizei in London, Helen Flanagan, am Montag. Nach einem Hinweis auf eine mögliche Bedrohung der UK Ijtima in Suffolk war die große islamische Zusammenkunft am Wochenende vorzeitig beendet worden.

Zu den am Sonntag und Montag festgenommenen Menschen gehören der Polizei zufolge elf Männer im Alter zwischen 27 und 82 Jahren sowie eine 48-jährige Frau. Die meisten von ihnen leben in London oder Ostengland. Acht der Männer wurden wegen des Verdachts auf "Terrorismus" festgenommen, drei Männer wegen des Verdachts auf Verschwörung zum Mord und die Frau wegen des Verdachts der Unterstützung eines Straftäters.

Der Polizei zufolge besteht "nach derzeitigen Erkenntnissen keine darüber hinausgehende Bedrohung für die Öffentlichkeit im Zusammenhang mit diesem Fall". Die britische Innenministerin Shabana Mahmood erklärte, die Polizei sei einer "glaubhaften Bedrohung" gegen die Veranstaltung nachgegangen. "Ich weiß, dass diese Nachricht britische Muslime zutiefst beunruhigt", erklärte sie im Onlinedienst X. "Wir müssen uns dem Hass entgegenstellen."

Nach Angaben von Wohltätigkeitsorganisationen haben Berichte über Islamfeindlichkeit und Antisemitismus in Großbritannien in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Zugleich kommt es zu einem Anstieg fremdenfeindlicher Stimmung, die Proteste und Ausschreitungen anheizt.

Quelle: ntv.de, afp

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