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Einstellungszurückhaltung hältDeutsche Firmen bleiben bei Neueinstellungen vorsichtig

11.03.2025, 11:00 Uhr
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Die deutschen Unternehmen halten sich bei Neueinstellungen zurück. (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Vor dem Hintergrund der Konjunkturflaute bleiben viele Firmen in Deutschland mit Einstellungen vorsichtig. Die Beschäftigungserwartungen der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber für das anstehende Frühjahrsquartal stagnieren weitgehend auf dem Niveau des laufenden Vierteljahres, wie am Dienstag aus dem Arbeitsmarktbarometer des Personaldienstleisters ManpowerGroup hervorgeht. Allerdings gibt es branchenweit Unterschiede. Während die Führungskräfte in den Sparten Transport, Logistik & Automobil sowie im Sektor der Kommunikationsdienste skeptischer nach vorn blicken, sind die Beschäftigungsaussichten in der Finanz- und Immobilienbranche deutlich besser, wie die Umfrage unter 1050 deutschen Unternehmen zeigt.

Das Arbeitsmarktbarometer für das zweite Quartal fußt auf dem saisonbereinigten Netto-Beschäftigungsausblick (NBA) und stieg leicht um einen Prozentpunkt auf 22 Prozent. Der Indikator errechnet sich aus dem Anteil der Unternehmen, die einen Anstieg der Beschäftigung erwarten, minus der Firmen, die hier einen Rückgang prognostizieren. "38 Prozent der Arbeitgeber in Deutschland planen, mehr Arbeitnehmende einzustellen, 17 Prozent planen einen Stellenabbau", hieß es. Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland damit unter dem Durchschnitt von 25 Prozent.

Quelle: ntv.de, rts

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