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Destabilisiere eine ohnehin fragile LageEU-Außenbeauftragte fordert Israel zu Ende von Militäroperationen im Libanon auf

09.03.2026, 18:53 Uhr
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Die EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas sieht trotz der neuen US-Sicherheitsstrategie eine weiterhin enge Allianz zwischen den USA und Europa. (Archivbild) (Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa)

Israel Vorgehen gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon besorgt die EU. Die Außenbeauftragte wird jetzt deutlich.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas fordert von Israel ein Ende der Militäroperationen im Libanon. Israel habe nach den jüngsten Angriffen der proiranischen Hisbollah-Miliz das Recht auf Selbstverteidigung, erklärte sie in Brüssel. Die Vergeltung führe aber zu Massenvertreibungen und destabilisiere eine ohnehin fragile Lage zusätzlich. Die harte Reaktion berge die Gefahr, den Libanon und seine Bevölkerung in einen Krieg hineinzuziehen, der nicht der ihre sei - mit schwerwiegenden humanitären Folgen.

«Diplomatie und eine Rückkehr zur Waffenruhe bieten die beste Chance, den Libanon vor einem Abgleiten ins Chaos zu bewahren», fügte Kallas hinzu. Es gelte nun vorrangig zu verhindern, dass es weitere Tote, Vertreibungen und eine regionale Eskalation gebe. Zudem müssten auch die Souveränität und territoriale Unversehrtheit des Libanon geachtet werden. «Israel sollte seine Operationen im Libanon einstellen», forderte Kallas.

Quelle: ntv.de, dpa

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