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Rekordzahl getöteter HelferGazakonflikt fordert höchste Opferzahl unter Humanitären

22.11.2024, 13:16 Uhr
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Bei einem israelischen Raketenangriff auf ein Haus in Beit Lahia im n (Foto: Hadi Daoud/APA Images via ZUMA P)

Wegen des Konflikts im Gazastreifen sind in diesem Jahr nach Angaben der Vereinten Nationen so viele humanitäre Helfer getötet worden wie noch nie. Wie das UN-Nothilfebüro OCHA mitteilte, sind seit Januar weltweit bereits 281 Todesopfer gezählt worden. Die meisten waren lokale Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen, UN-Institutionen und dem Roten Kreuz. Im Gesamtjahr 2023 waren es 280 Opfer.

Die Zahlen stammen aus einer Datenbank, die in die 1990er Jahre zurückreicht. Demnach wurden dieses Jahr in palästinensischen Gebieten 178 humanitäre Helferinnen und Helfer getötet. Besonders gefährlich seien Hilfseinsätze derzeit auch in Afghanistan, dem Jemen, der Ukraine, der Demokratischen Republik Kongo, dem Sudan und Südsudan, hieß es von OCHA.

UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher rief Staaten dazu auf, die Verantwortlichen für die Todesfälle strafrechtlich zu verfolgen. Solche Gewalt sei unverzeihlich und habe verheerende Auswirkungen auf Hilfseinsätze. "Humanitäre Helfer werden in einem noch nie dagewesenen Ausmaß getötet. Ihr Mut und ihre Menschlichkeit werden mit Kugeln und Bomben beantwortet", sagte Fletcher.

Quelle: ntv.de, dpa

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