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GKV-SpitzenverbandGesetzliche Krankenkassen fordern bei Debatte um geplante Krankenhausreform Perspektivwechsel

13.04.2023, 13:21 Uhr
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Arbeit auf einer Intensivstation. Die Pläne zur Krankenhausreform sehen bundesweit eine einheitliche Einteilung der Kliniken in drei Stufen vor, mit entsprechender Förderung. (Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Die gesetzlichen Krankenkassen fordern bei der Debatte um die geplante Krankenhausreform einen Perspektivwechsel. "Insgesamt wird zu viel über die finanzielle Versorgung von Krankenhäusern gesprochen und zu wenig darüber, welche Strukturen es für die Versorgung der Menschen braucht", sagte der Sprecher des GKV-Spitzenverbands, Florian Lanz, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Stiftung Patientenschutz forderte derweil von Bund und Ländern eine Standortgarantie für mindestens 250 Kliniken auf dem Land zur Grundversorgung der Bevölkerung.

Das gemeinsame Ziel aller an der Reformdiskussion Beteiligten sei es, "die bedarfsgerechte Versorgung auf dem Land und in der Stadt sicherzustellen", sagte Lanz weiter. "Was aber nicht funktionieren wird, ist der Erhalt bestehender Strukturen nur um der Krankenhäuser willen." Ein Erhalt des Status quo würde die Versorgung in der Zukunft schlechter und nicht besser machen, betonte der Sprecher des GKV-Spitzenverbands und fügte hinzu: "Ohne Veränderungen wird es nicht gehen."

Quelle: ntv.de, AFP

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