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AfD sei auf bestem Weg zur absoluten MehrheitHöcke: "Halten wir uns fern von einer vermerkelten, ausgemerkelten CDU"

29.05.2026, 17:26 Uhr

Thüringens AfD-Chef Höcke sieht seine Partei auf dem Weg zur absoluten Mehrheit in ostdeutschen Bundesländern. Beim Landesparteitag in Pfiffelbach teilt er gegen die CDU aus.

Nach Ansicht von Thüringens AfD-Landespartei- und Fraktionschef Björn Höcke war es eine richtige Weichenstellung seiner Partei, auf Distanz zur CDU zu bleiben. "Halten wir uns fern von einer vermerkelten, ausgemerkelten CDU", rief Höcke bei einem Landesparteitag in Pfiffelbach (Kreis Weimarer Land). Die CDU sei hauptverantwortlich für die "schlimme Lage" in Deutschland im Jahr 2026. "Sie ist ein totgerittener Gaul und ein totgerittenes Pferd, das besteigt man nicht, das lässt man links liegen und überlässt man seinem weiteren Schicksal", sagte Höcke.

Die AfD-Fraktion mit ihrem Vorsitzenden Höcke ist im Thüringer Landtag stärkste Kraft, aber als Oppositionsfraktion isoliert. Höcke hatte nach vergangenen Landtagswahlen mehrfach eine Zusammenarbeit mit der CDU angeboten, die jedoch stets ablehnte.

Höcke sieht AfD auf dem Weg zur absoluten Mehrheit

Höcke sagte in Pfiffelbach, man habe den richtigen Kurs eingeschlagen und die Gesamtpartei zusammengehalten. "Es gibt keine Alternative im Establishment." Mit Blick auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September sagte er: "Wir sind auf dem besten Weg zur absoluten Mehrheit."

Bei der jüngsten Umfrage von Insa von Mitte Mai lag die AfD in Sachsen-Anhalt bei 42 Prozent. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze kommt da auf 24 Prozent, die Linke auf 13 Prozent. Die SPD müsste demnach um einen Einzug ins Parlament bangen - sie kommt in der Umfrage auf sechs Prozent. Grüne, BSW und FDP wären im Landtag in Sachsen-Anhalt nicht vertreten.

Mitglieder der Thüringer AfD trafen sich in Pfiffelbach, um Delegierte für den AfD-Bundesparteitag zu bestimmen. Die Thüringer AfD wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft und beobachtet.

Quelle: ntv.de, dpa

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