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Neue Eurostat-DatenIndustrieproduktion in der Euro-Zone sinkt im Januar überraschend um 1,5 Prozent

13.03.2026, 12:02 Uhr
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Die Industrie in der Euro-Zone hat ihre Produktion zu Jahresbeginn überraschend gedrosselt.

Die Fertigung in den 21 Staaten der Währungsunion sank im Januar zum Vormonat um 1,5 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Zuwachs von 0,6 Prozent gerechnet, nach einem Minus von revidiert 0,6 Prozent im Dezember. Zunächst war von minus 1,4 Prozent die Rede gewesen.

In der Energiesparte ergab sich im Januar ein Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die Produktion von Investitionsgütern wurde hingegen um 2,3 Prozent heruntergefahren. Ein dickes Minus von 6,0 Prozent ergab sich bei Verbrauchsgütern, also kurzlebigen Produkten, die nur einmal oder für einen kurzen Zeitraum verwendet werden.

Besonders stark bergab ging es im Januar mit der Industrieproduktion in Irland (minus 9,8 Prozent), während es in Portugal einen Zuwachs von 4,2 Prozent gab. In Deutschland ergab sich laut Eurostat ein Minus von 1,3 Prozent. Die Wirtschaft in der Euro-Zone war vor der Jahreswende nur leicht gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Währungsraum legte von Oktober bis Dezember 2025 zum Vorquartal um 0,2 Prozent zu, nach 0,3 Prozent im Sommerquartal. 

Quelle: ntv.de, rts

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