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Produktionsprognose gesenktMaschinenbauer erwarten in diesem Jahr kein Wachstum mehr

25.06.2026, 11:59 Uhr
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(Foto: picture alliance / Rupert Oberhäuser)

Die Maschinenbauer in Deutschland haben ihre Produktionsprognose für 2026 gesenkt und erwarten nun nur noch eine Stagnation.

In einer ohnehin angespannten wirtschaftlichen Lage hätten die Folgen des Kriegs in der Golfregion die Aussichten für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland weiter eingetrübt, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit. Die VDMA-Volkswirte senkten daher ihre reale Produktionsprognose für das laufende Jahr.

Statt bisher plus ein Prozent werde am Jahresende eine Null stehen. "Wir gehen davon aus, dass die reale Produktion 2026 zum Vorjahr nicht wächst", sagte VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt. Die Branche mit rund einer Million Beschäftigten gilt als ein Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Zu ihr gehören neben vielen Mittelständlern auch börsennotierte Konzerne wie Siemens Energy und Thyssenkrupp.

Zwar seien die Bestellungen in den ersten vier Monaten 2026 um drei Prozent gestiegen. Viele Betriebe seien jedoch nicht ausgelastet. Die technischen Kapazitäten lagen dem VDMA zufolge im April mit 77,8 Prozent deutlich unter dem mittleren Wert von 85,6 Prozent. Der Krieg in der Golfregion habe die weltweite Unsicherheit weiter erhöht und die Inflation angetrieben. Zudem belaste das Thema Lieferketten die Branche wieder stärker.

Selbst wenn sich die Lage an der Straße von Hormus schnell entspanne, werde es noch einige Zeit dauern, bis sich der globale Handel wieder normalisiere. Die erwartete konjunkturelle Erholung werde sich weiter verschieben, sagte Gernandt. "Wir sind aber optimistisch, dass sich die Lage im Laufe des Jahres bessert." Aufgrund des schwachen Jahresauftakts werde die Dynamik aber nicht ausreichend sein, um die Produktion im Gesamtjahr ins Plus zu drehen.

Quelle: ntv.de, rts

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