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Nach Eskalation im Jemen Nato stellt sich hinter Luftangriffe der Verbündeten USA und Großbritannien

12.01.2024, 12:20 Uhr
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Deutschland sagt 35.000 Soldaten für eine neue Nato-Strategie zu. (Foto: Daniel Naupold/dpa)

Die Nato hat sich hinter die Luftangriffe der Verbündeten USA und Großbritannien auf die Huthi-Miliz im Jemen gestellt. "Diese Angriffe waren defensiv und dienten dazu, die Freiheit der Schifffahrt auf einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt zu erhalten", erklärte Nato-Sprecher Dylan White am Freitag in Brüssel. Die Huthi-Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer müssten aufhören, forderte er. Nato-Sprecher White rief zudem den Iran zur Verantwortung, der die Huthi-Rebellen unterstützt. Teheran müsse "seine Stellvertreter zügeln", betonte er.

Die USA und Großbritannien hatten in der Nacht zu Freitag Stellungen der Miliz im Jemen bombardiert. US-Präsident Joe Biden sprach von einer "direkten Antwort" auf die "beispiellosen" Attacken der Huthi auf Handelsschiffe. Die Luftangriffe seien eine "klare Botschaft", dass die USA und ihre Partner solche Angriffe "nicht tolerieren" würden.

Die Nato verwies auf die jüngste Resolution des UN-Sicherheitsrats. Dieser hatte am Mittwoch ein sofortiges Ende der Angriffe der Huthi-Miliz auf Schiffe im Roten Meer gefordert. "Die internationale Gemeinschaft hat deutlich gemacht, dass es Konsequenzen haben wird, wenn diese Angriffe nicht aufhören", betonte White. Russland hatte sich bei der UN-Abstimmung enthalten.

Quelle: ntv.de, AFP

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