36.000 Mitarbeitende vor OrtNestlé-Vorsitzender sieht in breiter US-Präsenz Schutz vor Zöllen

Der Schweizer Lebensmittelriese Nestlé sieht in seiner umfassenden Präsenz in den Vereinigten Staaten einen Schutz vor den Auswirkungen möglicher Einfuhrzölle. "Doch, schon, natürlich sind wir davon betroffen", sagte Verwaltungsratspräsident Paul Bulcke der "Handelszeitung" in einem Interview.
Auch Nestle habe Produkte, Rohstoffe und Anlagen, die in die USA importiert werden müssten. "Aber die Tatsache, dass wir so kapillar aufgestellt sind, kommt uns zugute, das ist ein natürlicher Hedge, der uns gegen externe Risiken schützt", erklärte Bulcke.
Nestlé sei ein globaler Konzern, werde in den Märkten aber als lokales Unternehmen wahrgenommen. 90 bis 95 Prozent der Produkte würden in dem Land, in dem sie verkauft werden, hergestellt. In den USA beschäftige Nestle in 54 Produktionsstätten 36.000 Mitarbeitende.