Handwerk fordert UnterstützungSanitär- und Heizungsbranche hofft auf Regierungshilfe

Nach einem herben Umsatzeinbruch im vergangenen Jahr erwartet das Handwerk für Sanitär, Heizung und Klima politische Unterstützung von der kommenden Bundesregierung. Vor allem müsse das umstrittene Gebäudeenergiegesetz (GEG) schnell angepasst werden, um es praxistauglicher und verständlicher zu machen, sagt der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands, Helmut Brahmann, im Vorfeld der Gebäudetechnik-Messe ISH (17.-21. März) in Frankfurt. Modernisierungen müssten verlässlich und nachträglich gefördert werden.
Die für die Klimawende wichtige Handwerksparte mit gut 48.000 Betrieben und mehr als 388.000 Beschäftigten hat im vergangenen Jahr erstmals seit über einem Jahrzehnt einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 59,12 Milliarden Euro. Hier sind auch die Geschäfte der Klempner, Behälter- und Apparatebauer sowie der Ofen- und Luftheizungsbauer enthalten. Als wichtigsten Grund nennt Brahmann die Verunsicherung der Verbraucher zur Frage der Heizungsmodernisierung. Für das laufende Jahr erwartet der Zentralverband einen weiteren leichten Umsatzrückgang um 1 Prozent.