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Nach acht Todesfällen in IndienSorge um seltene Asiatische Löwen

29.05.2026, 17:37 Uhr
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(Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild)

Der Tod von acht seltenen Asiatischen Löwen hat in Indien Sorge bei den zuständigen Behörden ausgelöst.

Die Jungtiere seien in der vergangenen Woche im westlichen Bundesstaat Gujarat verendet, sagte der dortige Umweltminister Arjun Modhwadia am Freitag in Gandhinagar. Die Todesfälle könnten laut ersten Erkenntnissen mit durch Zecken übertragenen Babesiose-Erkrankungen zusammenhängen, fügte er hinzu. Die Bestätigung durch Labortests stehe noch aus.

Der Nationalpark Gir und die umliegenden Gebiete in Gujarat sind der letzte verbliebene natürliche Lebensraum der Asiatischen Löwen. Im vergangenen Jahr wurden knapp 900 Exemplare der Art gezählt. Die Raubkatzen sind zunehmend auch außerhalb des Schutzgebietes unterwegs. Die meisten toten Jungtiere wurden in Gebieten außerhalb des Nationalparks gemeldet.

Um weitere Todesfälle zu vermeiden, isolierten die Behörden laut Modhwadia Löwen in einem Umkreis von zehn Kilometern um die betroffenen Gebiete und gingen gegen Zecken vor. Babesiose kann Fieber auslösen und zum Tod führen. Jungtiere sind besonders gefährdet.

2018 waren in der Region Gir elf Löwen verendet. Die Todesfälle wurden auf Staupeviren und Babesiose-Erkrankungen zurückgeführt.

Quelle: ntv.de, AFP

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