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Verband beziffert MehrkostenSüßwarenbranche fordert schnelle Preisbremse

30.09.2022, 12:29 Uhr
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(Foto: picture alliance / Daniel Naupol)

Die deutsche Süßwarenindustrie ächzt unter den hohen Energiekosten und setzt auf rasche Unterstützung durch die Politik.

"Ohne eine schnelle Hilfe der Bundesregierung laufen wir Gefahr, dass diese Betriebe zusammen mit ihren Produkten für immer vom deutschen Markt verschwinden", erklärt Bastian Fassin, Vorsitzender des Lobbyverbands BDSI. Die geplante Preisbremse müsse die von den Firmen benötigten Energiemengen berücksichtigen, zügig kommen und unbürokratisch ausgestaltet werden.

Für 2023 rechneten Firmen mit Mehrkosten für den eingekauften Strom von mindestens 750 Prozent im Vergleich zu 2022. Hinzu kommen laut BDSI massive Kostenanstiege auf den Rohstoffmärkten, etwa für Zucker (+100 Prozent), Glukose (+200 Prozent), Butter (+95 Prozent), Milchpulver (+60 Prozent), Weizen (+60 Prozent) oder Sonnenblumenöl (+280 Prozent). "Die enormen Kostensteigerungen können unsere Hersteller nicht länger durch Einsparungen oder anteilige Weitergabe in den Verkaufspreisen kompensieren."

Quelle: rts

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