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Phänomen gieße "Öl ins Feuer"UN-Wetterorganisation warnt vor starkem El Niño und Wetterextremen in kommenden Monaten

02.06.2026, 11:36 Uhr
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(Foto: dpa)

Die Weltwetterorganisation (WMO) hat wegen des Klimaphänomens El Niño vor Hitzewellen und anderen extremen Wetterlagen in den kommenden Monaten gewarnt.

Die UN-Behörde prognostizierte für die Monate Juni bis August überdurchschnittliche Temperaturen in den meisten Teilen der Welt und geht davon aus, dass das es zu einem moderaten bis starken El-Niño-Ereignis kommen könnte, das bis November anhalten dürfte. "Wir müssen uns auf ein potenziell starkes El-Niño-Ereignis vorbereiten, das Dürren und schwere Regenfälle verschärfen und das Risiko von Hitzewellen an Land und im Meer erhöhen wird", sagte WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo. Das vorherige El-Niño-Ereignis habe dazu beigetragen, dass 2024 das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war.

El Niño ist eine periodische Erwärmung der Meeresoberfläche im zentralen und östlichen Pazifik. Die WMO begründete ihre Prognose mit einem raschen Anstieg der Wassertemperaturen seit Ende April. Das Phänomen ist dafür bekannt, das regionale Klima zu stören. Es kann zu mehr Regen in Südamerika und Teilen Afrikas und Asiens führen, während es in Australien, Indonesien und Mittelamerika Dürren auslösen kann.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres erklärte, El Niño gieße "Öl ins Feuer einer sich erwärmenden Welt" und drängte auf einen schnelleren Abschied von fossilen Brennstoffen. Zwar gibt es keine Beweise dafür, dass der Klimawandel die Häufigkeit von El-Niño-Ereignissen erhöht, er kann aber laut WMO die damit verbundenen Auswirkungen wie extreme Hitzewellen und schwere Regenfälle verschlimmern.

Quelle: ntv.de, rts

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