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Eierknappheit durch Vogelgrippe US-Bürger züchten vermehrt eigenes Geflügel

13.02.2025, 16:02 Uhr
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Eine Hautentzündung im Bereich des Unterbauches und des Darmausgangs ist der häufigste Grund, weswegen Masthühner für die Fleischproduktion als untauglich eingestuft werden. (Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dp)

"Unsere Geflügelverkäufe haben sich verdoppelt oder vielleicht sogar verdreifacht", freut sich John Berry. Der Züchter aus Houston im Bundesstaat Texas profitiert von der Eierknappheit in den USA. Mehr als 24 Millionen Legehennen wurden dem Landwirtschaftsministerium zufolge wegen der grassierenden Vogelgrippe seit Dezember geschlachtet. Eier sind zum raren, teuren Gut geworden. Immer mehr Menschen wollen deshalb selbst Hühner halten.

"Wir verkaufen hundert oder noch mehr Hennen pro Woche", sagt Berry, Geschäftsführer der Firma Wabash. "Die Leute kaufen sie, weil der Preis für Eier gestiegen ist oder weil es einfach keine mehr gibt." In einigen Supermärkten kostet ein Dutzend Eier der Spitzenqualität mehr als zehn Dollar (9,65 Euro), die billigsten sind für sechs Dollar zu haben. Das ist mehr als das Doppelte des üblichen Preises.

In manchen Läden sind die Eierregale leer, in anderen werden pro Kunde höchstens ein Dutzend Eier verkauft. Die Restaurantkette Waffle House verlangt einen Aufpreis von 50 Cent auf jedes Ei in einem Gericht. Vergangene Woche wurden in Seattle mitten in der Nacht 500 Eier aus dem Lagerraum eines Restaurants gestohlen.

Die US-Verbraucher, die es gewohnt sind, wenig für dieses Grundnahrungsmittel auszugeben, sind verunsichert. Immer mehr wollen selbst für ihr Frühstücksei sorgen. Die meisten Kunden, die nun Hühner kauften, hätten aber keinerlei Erfahrung mit der Haltung, sagt Berry.

Quelle: ntv.de, AFP

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