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Bau neuer FertigungsstättenUSA: Chip-Hersteller Texas Instruments soll bis zu 1,6 Milliarden Dollar bekommen

16.08.2024, 15:16 Uhr
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(Foto: picture alliance/dpa)

Der Chip-Hersteller Texas Instruments (TI) kann in den USA mit staatlicher Unterstützung im Umfang von bis zu 1,6 Milliarden Dollar (knapp 1,5 Milliarden Euro) rechnen. Die US-Regierung gab eine entsprechende vorläufige Vereinbarung mit dem Unternehmen bekannt. Das Geld soll den Bau neuer Fertigungsstätten unterstützen; geplant sind derzeit zwei neue Werke in Texas und eines in Utah.

TI ist auf die Herstellung gängiger Halbleiter spezialisiert, die in nahezu jeder Art von elektronischem Gerät zu finden sind. Die USA wollen sich auf diesem Gebiet unabhängiger von China machen. "Während der Pandemie hat der Mangel an Chips aktueller und älterer Generationen die Inflation angeheizt und unser Land unsicherer gemacht", erklärte Handelsministerin Gina Raimondo.

Bisherige Pläne von TI sehen Investitionen im Umfang von 18 Milliarden Dollar im Laufe der nächsten zehn Jahre vor. Die drei neuen Werke sollen demnach mehr als 2000 Arbeitsplätze schaffen. Das Handelsministerium fügte hinzu, dass diese Vorhaben "den wachsenden Bedarf an wirtschaftlichen und nationalen Sicherheitsanwendungen sinnvoll unterstützen würden".

Die US-Regierung hatte 2022 mit dem sogenannten Chips Act die gesetzliche Grundlage für die Milliardenförderung der heimischen Halbleiterproduktion geschaffen. Seitdem wurden 16 Förderprojekte mit Unternehmen vereinbart. Nach Angaben des Handelsministeriums beläuft sich der Umfang der Subventionen bislang auf 30 Milliarden Dollar. Derzeit findet mehr als 90 Prozent der Halbleiterproduktion in Ostasien statt, vor allem in Taiwan, Südkorea, Japan und China.

Quelle: ntv.de, AFP

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