Wirtschaft

"Doppelspitze wird erfolgreich sein" Ackermann ist guter Dinge

Die Installierung einer Doppelspitze bei der Deutschen Bank stellt für Noch-Konzernchef Ackermann eine Herausforderung dar. Seiner Meinung nach gibt es derzeit zu Anshu Jain und Jürgen Fitschen keine Alternative. Ackermann ist als Aufsichtsratschef im Gespräch.

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Josef Ackermann vertraut seinen designierten Nachfolgern.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die geplante Doppelspitze bei der Deutschen Bank stellt nach Ansicht des derzeitigen Vorstandschefs Josef Ackermann eine Herausforderung für das Institut dar. Langfristig werde sie jedoch Erfolg haben, sagte Ackermann dem US-Sender CNBC.

Nachfolger an der Bankspitze werden im nächsten Jahr Top-Investmentbanker Anshu Jain und Deutschland-Chef Jürgen Fitschen. "Beide haben ein klares Mandat in verschiedenen Bereichen der Bank, von daher wird es funktionieren", sagte Ackermann. Zudem gebe es keine andere Option. Ackermann soll Chef des Aufsichtsrats werden.

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Anshu Jain und Jürgen Fitschen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Zum deutsch-französischen Vorschlag einer Finanztransaktionssteuer sagte Ackermann, diese könne dazu führen, dass Banken Geschäfte an Handelsplätze außerhalb der Euro-Zone verlagerten. Vor allem die Finanzzentren Frankfurt und Paris würden darunter leiden.

Ackermann bekräftigte die Gewinnziele seiner Bank für dieses Jahr. Das Geldhaus habe bereits deutlich Risikoanlagen abgebaut und sei nur wenig in den sogenannten PIIGS-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien) engagiert.

Quelle: n-tv.de, rts

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23.04.09