Wirtschaft

Neue Märkte in Slowenien, Kroatien und Serbien Bahn kauft Osteuropa-Geschäft von Veolia Transdev

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Laut Homburg will die Bahn damit ihre Position im europäischen Regionalverkehr stärken.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die Deutsche Bahn will sich neue Möglichkeiten in Osteuropa erschließen. Nun hat sie das Busgeschäft ihres Konkurrenten Veolia Transdev übernommen. Damit ist die Bahn-Regionaltochter DB Arriva in 15 europäischen Ländern aktiv.

Die Deutsche Bahn baut ihr Busgeschäft in Osteuropa aus. Sie habe die entsprechende Sparte des französischen Konzerns Veolia Transdev gekauft, sagte Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg. Dessen Aktivitäten dort würden von der Bahn-Regionaltochter DB Arriva übernommen.

DB Arriva baue damit ihre Geschäfte in Polen, Tschechien und der Slowakei aus und gewinne neue Märkte in Slowenien, Kroatien und Serbien hinzu. Zum Kaufpreis für die Veolia Transport Central Europe GmbH machte Homburg keine Angaben.

Innerstädtische und regionale Buslinien

Die bisherige Veolia Transdev-Tochter Veolia Transport Central Europe (VTCE) beschäftigt nach Bahn-Angaben mehr als 6300 Mitarbeiter und betreibt mehr als 3400 Fahrzeuge bei einem Jahresumsatz von 253 Millionen Euro im Jahr 2012. Das Unternehmen bietet vor allem innerstädtische und regionale Buslinien an.

Das Kaufverfahren ist den Angaben zufolge bereits abgeschlossen, auch die Zustimmung der Kartellbehörden liegt vor. "Mit dem Erwerb von VTCE bauen wir unsere starke Position im europäischen Regionalverkehr weiter aus", erklärte Homburg. Die Bahn erwarte "von Beginn an einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis".

Mit dem Kauf ist die Bahn-Tochter DB Arriva nun in 15 europäischen Ländern aktiv. Zuvor hatte sie bereits Busse unter anderem in Polen, der Slowakei und Tschechien betrieben und in 12 Ländern jährlich 1,5 Milliarden Fahrgäste befördert.

Quelle: n-tv.de, dpa/AFP