Wirtschaft

Der Börsen-Tag Für Uniper-Rettung bleiben nur wenige Tage Zeit

Ein staatliches Rettungspaket für den angeschlagenen Gas-Importeur Uniper muss Insidern zufolge bis zum 25. Juli stehen. Denn zu diesem Zeitpunkt, Anfang kommender Woche, drohten Uniper noch größere Liquiditätsengpässe, sagten zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen.

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Der Konzern leidet unter dem zögernden Gas-Zufluss aus Russland, seiner Haupt-Bezugsquelle. Weil Uniper als Ersatz zu hohen Preisen Gas aus anderen Quellen kaufen muss, verliert das Unternehmen jeden Tag Geld. Deshalb soll der Staat helfen.

In die Gespräche sind neben der Bundesregierung auch der Uniper-Mehrheitseigner Fortum und der finnische Staat involviert, der 51 Prozent an dem finnischen Energiekonzern hält.

Finnland will kein frisches Geld in Uniper stecken, wie Europaministerin Tytti Tuppurainen. Fortum-Chef Markus Rauramo hatte vorgeschlagen, die "systemkritischen deutschen Unternehmensteile" Unipers rund um das Gas-Geschäft unter die Kontrolle des deutschen Staates zu stellen. In deutschen Regierungskreisen war indes vor einer Rosinenpickerei der Finnen gewarnt worden.

Quelle: ntv.de

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