Neue Deutschland-ZentraleIBM zieht um
In dem neuen Bürogebäude im baden-württembergischen Ehingen, das das bestehende Rechenzentrum erweitert, arbeiten künftig 3000 Menschen auf einer Fläche von 12.000 Quadratmeter. Die Hauptverwaltung war zuvor in Stuttgart-Vaihingen angesiedelt.
Der Computerkonzern IBM hat seine neue Deutschland-Zentrale in baden-württembergischen Ehningen eingeweiht. "Wir bekennen uns mit unserer neuen Unternehmenszentrale eindeutig zum Standort Deutschland und zum Standort Baden-Württemberg", sagte IBM-Deutschlandchef Martin Jetter. In dem neuen Bürogebäude, das das bestehende Rechenzentrum erweitert, arbeiten künftig 3000 Menschen auf einer Fläche von 12.000 Quadratmeter.
IBM Deutschland ist mit 21.100 Mitarbeitern an 40 Standorten die größte europäische Gesellschaft des US-Konzerns. Die Hauptverwaltung war zuvor in Stuttgart-Vaihingen angesiedelt.
Jetter zufolge konnte trotz Wirtschaftskrise die Zahl der Stellen in Deutschland gehalten werden. Der Großteil der Beschäftigten sei im Dienstleistungsgeschäft tätig, etwa in der Unternehmensberatung, im Betrieb von IT für andere Firmen oder der Wartung. Vor 20 Jahren habe der Schwerpunkt noch auf der Herstellung von Computern gelegen.
Die innerhalb von zwei Jahren erstellte Hauptverwaltung ist im Auftrag von IBM in der knapp 8000 Einwohner zählenden Kleinstadt Ehningen für 20 Mio. Euro gebaut worden; sie wird von dem Unternehmen gemietet.