S&P bestätigt das "AAA"London behält die Bestnote

Da fällt nicht nur Finanzminister George Osborne ein Stein vom Herzen: Die US-Ratingagentur Standard & Poor's glaubt weiterhin fest an die finanzielle Spannkraft des britischen Staatshaushalts. Die höchstmögliche Einstufung des stark verschuldeten Königreichs bleibt bis auf weiteres erhalten.
Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Bestnote für Großbritannien bestätigt. Die Kreditwürdigkeit des Landes werde weiter mit der Bestnote "AAA" bewertet, teilte S&P mit. Das Rating sei auch nicht gefährdet, der Ausblick bleibe "stabil".
Großbritannien habe eine wohlhabende, offene und diversifizierte Volkswirtschaft, schreibt S&P in einer Begründung.
Lob gab es auch für die Regierung in London: Die britische Wirtschaft werde durch effektive politische Institutionen unterstützt, die rasch auf wirtschaftliche Herausforderungen reagieren könnten.
Der Vereinigte Schulden von Europa dürfte im Jahr 2014 seinen Höchststand erreichen. S&P gehe davon aus, dass Großbritannien sich darauf konzentrieren werde, das abzubauen.
Der britische Finanzminister George Osborne begrüßte die Rating-Bestätigung. Er wolle seine harten Sparpläne durchziehen, um die hohe Staatsverschuldung zu reduzieren, sagte er.
Großbritannien zählt zu den wichtigsten Stützen der europäischen Wirtschaftskraft und ist .