Sparen, sparen, sparenNike hat zu rudern
Der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike hat die Auswirkungen der Wirtschaftskrise im zurückliegenden Quartal deutlich zu spüren bekommen. Umsatz und Gewinn gingen deutlich zurück.
Der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike hat die Auswirkungen der Wirtschaftskrise im zurückliegenden Quartal deutlich zu spüren bekommen. Der Umsatz sei um sieben Prozent auf 4,7 Mrd. Dollar zurückgegangen, erklärte der Adidas-Rivale nach US-Börsenschluss.
Der Gewinn fiel auf 341 Mio. Dollar nach 490 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Ohne Einmalaufwendungen lag das Ergebnis mit 99 Cent je Aktie jedoch über den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt nur von 96 Cent ausgegangen waren. Nike-Aktien fielen nachbörslich um fünf Prozent.
Der Konzern aus Beaverton im US-Bundesstaat Oregon hat angesichts der Wirtschaftskrise angekündigt, fünf Prozent seiner Stellen zu streichen und in verschiedenen Bereichen Kosten einzusparen.
Durch diese Umstrukturierungsmaßnahmen wurde das Ergebnis in dem Ende März beendeten Quartal unter dem Strich mit 144 Mio. Euro belastet. Die zukünftigen Bestellungen gingen um zwölf Prozent zurück.