Wirtschaft

Zweistelliger Zuwachs Nike steigert Umsatz deutlich

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Auf dem Sprung: Nike

(Foto: picture alliance / dpa)

Seit Jahren gibt es einen Trend hin zum alltäglichen Gebrauch von Sportkleidung und Sportschuhen. Ein Unternehmen, das besonders davon profitiert, ist Nike: Der Konzern legt weltweit kräftig zu - spürt aber bereits den heißen Atem der Konkurrenz im Nacken.

Der Sportartikelkonzern Nike hat im zweiten Geschäftsquartal den Umsatz deutlich gesteigert. Vor allem die erneut starke Entwicklung in China und Nordamerika habe sich positiv auf das Ergebnis ausgewirkt, teilte das Unternehmen mit. Bereinigt um Währungseffekte stieg der Umsatz im Berichtszeitraum um 12 Prozent auf 7,69 Milliarden Dollar, nach 7,38 Milliarden Dollar im zweiten Quartal des Vorjahres. Analysten hatten allerdings mit 7,81 Milliarden Dollar noch etwas mehr erwartet.

Der Nettogewinn erhöhte sich auf 785 Millionen Dollar nach 655 Millionen Dollar im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Mit dem Ergebnis je Aktie übertraf der Adidas-Konkurrent dagegen die Erwartungen. Hier wurden 0,90 Dollar je Aktie erzielt, während die Analysten lediglich 0,86 Dollar prognostiziert hatten. Im nachbörslichen Handel auf nasdaq.com sprintete die Aktie um 3,1 Prozent auf 135,90 Dollar nach oben.

Für den im November beendeten Berichtszeitraum vermeldete Nike für China ein Plus beim Umsatz von 24 Prozent. In Nordamerika legte dieser im gleichen Zeitraum um 9,4 Prozent zu. Nike profitierte dabei von dem anhaltenden Trend hin zu Sportkleidung und Sportschuhen für den alltäglichen Gebrauch. Davon hatten zuletzt auch die Mitbewerber Under Armour und Skechers USA profitiert.

Bei den "Futures Orders", also den erwarteten Auslieferungen für die nächsten sechs Monate, ging es auf globaler Ebene um 15 Prozent nach oben. Im Vorquartal hatte das Plus bei 9 Prozent gelegen, im gleichen Zeitraum des Vorjahres wurde eine Zunahme um 7 Prozent verzeichnet.

Die Nike-Aktie hat dieses Jahr mehr als 30 Prozent zugelegt, in den vergangenen fünf Jahren verdreifachte sich der Kurs nahezu. Das Papier wird mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (Forward-P/E) von 28 bewertet, das ist der höchste Stand seit Ende der 90er Jahre. Damit ist die Aktie aber immer noch um einiges billiger als die von Konkurrent Under Armour, dessen Kurs in Relation zu dem erwarteten Gewinn je Aktie bei mehr als dem 60-Fachen liegt.

Quelle: n-tv.de, jve/DJ

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