Wirtschaft

Sixtus macht zu wenig Umsatz Philipp Lahm muss Unternehmen umbauen

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Seit 2017 alleiniger Gesellschafter von Sixtus: Philipp Lahm.

(Foto: imago images / Sven Simon)

Nach einem wirtschaftlich schwachen Jahr 2018 bei Pflegeprodukthersteller Sixtus muss Ex-Fußballprofi Lahm unternehmerische Konsequenzen ziehen. Der alleinige Gesellschafter spricht mit Blick auf die Belegschaft von "schweren Entscheidungen".

Der Pflegeprodukthersteller Sixtus von Ex-Fußball-Nationalspieler Philipp Lahm steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Sixtus-Anwältin Birgit Baudisch sprach im "Münchner Merkur" von "erheblichen Verlusten", der erforderliche Umsatz sei 2018 nicht erzielt worden. "Die Zahlen sind seit vielen Jahren nicht gut, und damit das Unternehmen zukünftig wirtschaftlich arbeiten kann, müssen wir das Geschäfstmodell verändern. Und das werden wir auch tun", zitierte das Blatt aus einer Stellungnahme Lahms.

Der Tageszeitung "Die Welt" sagte Lahm: "Es geht auf jeden Fall mit Sixtus weiter. Von einem Aus kann keine Rede sein." Den Berichten zufolge zieht das Unternehmen von Hausham nach Bad Aibling um, auch um die teure Miete zu sparen. Die Eigenproduktion werde eingestellt und die Produktpalette deutlich verkleinert.

"Ich habe großes Verständnis für den Unmut der Mitarbeiter, aber ich stelle mich der Verantwortung", sagte Lahm dem "Merkur" zufolge. Der "Welt" sagte er: "Zum Unternehmertum gehören manchmal auch schwere Entscheidungen, aber wir handeln verantwortungsvoll."

Seit seinem Karriereende tritt der 113-fache Nationalspieler als Unternehmer in Erscheinung, mit seiner Philipp Lahm Holding ist er unter anderem an Start-ups beteiligt. Er ist seit 2017 alleiniger Gesellschafter von Sixtus und übernahm Anfang 2018 die Mehrheit am traditionsreichen Naturkosthersteller Schneekoppe.

Quelle: n-tv.de, fhe/dpa

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