Wirtschaft

Tech-Investor verliert die Lust Swiss Re-Deal mit Softbank wackelt

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Softbank mausert sich immer mehr zum Investor-Konzern.

(Foto: REUTERS)

Die Swiss Re erhofft sich einiges vom Einstieg des japanischen Softbank-Konzerns. Allerdings geraten die Gespräche über den milliardenschweren Deal, der auch in einer strategischen Partnerschaft enden könnte, ins Stocken.

Die Verhandlungen über einen möglichen Einstieg des japanischen Telekomkonzerns Softbank bei Swiss Re stehen offenbar auf der Kippe. Die seit drei Monaten anhaltenden Gespräche drohten nun zu scheitern, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Der Enthusiasmus des japanischen Unternehmens habe in den vergangenen Wochen nachgelassen. Swiss Re wollte sich dazu nicht äußern.

Der Finanzchef des Rückerversicherers, John Dacey, hatte am Freitag gesagt, dass es bei den Gesprächen keinen besonderen Fortschritt gebe. Dabei sei es weiterhin sowohl um eine Beteiligung als auch um eine strategische Partnerschaft gegangen. Zuletzt war Swiss Re davon ausgegangen, dass sich die Japaner mit höchstens zehn Prozent einkaufen.

Groß geworden ist Softbank als Mobilfunkanbieter, mittlerweile agiert der Konzern vermehrt als Technologie-Investor, etwa mit Beteiligungen an Alibaba oder Uber.

Quelle: n-tv.de, bad/rts

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