Wirtschaft

Forderung an die Fed Trump will "substanzielle Zinssenkung"

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US-Präsident Trump im Wahlkampf-Modus: Eine Zinssenkung bitteschön, aber "substanziell" soll sie sein.

(Foto: picture alliance/dpa)

2020 will sich US-Präsident Trump seine zweite Amtszeit sichern. Eine boomende Wirtschaft hilft dabei. Daher wird Trump nicht müde, immer wieder Zinssenkungen von der US-Notenbank Fed zu fordern. Im Ton wird er nun aber schärfer.

US-Präsident Donald Trump hat die heimische Notenbank Federal Reserve (Fed) unter Hinweis auf die niedrige Inflation erneut zu einer deutlichen Senkung der Leitzinsen gedrängt. "Wir möchten eine Zinssenkung sehen, eine sehr substanzielle", so Trump. "Wir haben keine Inflation." Deshalb gebe es einen "Anspruch" auf eine Zinssenkung. "Ich hoffe, die Fed macht das."

Hinter Trumps Vorgehen dürfte die Sorge stecken, dass die weltgrößte Volkswirtschaft ausgerechnet 2020 - dem Jahr der angestrebten Wiederwahl - konjunkturell die Puste ausgehen könnte. Der Handelskrieg mit China und die schwächere Weltkonjunktur veranlassten die Industriestaaten-Organisation OECD dazu, ihre Prognose für das US-Wachstum im kommenden Jahr von 2,3 auf 2,0 Prozent zu senken. Trump hatte ein Ziel von mindestens drei Prozent ausgegeben.

Mit billigerem Geld können Investitionen und Konsum angekurbelt werden, zugleich würde der Dollar tendenziell geschwächt und US-Waren im Ausland damit preislich attraktiver. Die US-Notenbank hatte ihren Leitzins im Juni zum ersten Mal seit der Finanzkrise 2008 gesenkt und im September nachgelegt. Er liegt nun bei 1,75 bis 2,0 Prozent, während die Europäische Zentralbank weiterhin ihren Krisenkurs einer historischen Nullzinspolitik verfolgt.

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Quelle: n-tv.de, bad/rts

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