Wirtschaft
Zara ist ein Tochter-Unternehmen des von Amancio Ortega gegründeten spanischen Inditex-Konzerns.
Zara ist ein Tochter-Unternehmen des von Amancio Ortega gegründeten spanischen Inditex-Konzerns.(Foto: imago stock&people)
Freitag, 16. August 2013

"Reichste Self-Made-Frau der Welt": Zara-Mitbegründerin ist tot

Rosalía Mera, die reichste Frau Spaniens und Mitgründerin der Modekette Zara, stirbt nach einem Schlaganfall. Mera begann ihre Karriere als Näherin, ihr Vermögen wird auf annähernd fünf Milliarden Euro geschätzt.

Rosalia Mera
Rosalia Mera(Foto: picture alliance / dpa)

Die reichste Frau Spaniens und Mitbegründerin der Modekette Zara,  Rosalía Mera, ist nach einem Schlaganfall in einem Krankenhaus im nordwestspanischen A Coruña gestorben. Das berichtete die Lokalzeitung "La Voz de Galicia".

Die 69 Jahre alte Unternehmerin hatte den Schlaganfall Mitte der Woche auf der Balearen-Insel Menorca erlitten, auf der sie mit ihrer Tochter Urlaub machte. Sie war am Vortag mit einem Rettungsflugzeug nach Galicien gebracht worden.

Mera hatte zusammen mit ihrem früheren Ehemann Amancio Ortega den Textilkonzern Inditex gegründet. Zum Imperium gehören neben Zara auch Modeketten wie Massimo Dutti sowie Pull and Bear. 2004 verließ sie  den Verwaltungsrat von Inditex, behielt aber 5,05 Prozent des  Firmenkapitals.

Meras Vermögen wird vom US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" auf 4,7 Milliarden Euro geschätzt. Dem US-Magazin "Forbes" zufolge war sie die "reichste  Self-Made-Frau der Welt". Die Geschäftsfrau hielt auch mehr als 30 Prozent an der Hotelkette Room Mate. Ihr Ex-Mann Ortega ist mit einem geschätzten Vermögen von 43 Milliarden Euro der reichste Mann Spaniens und der drittreichste der Welt.

Die Zara-Mitbegründerin hatte ihre berufliche Karriere als Näherin begonnen. Neben ihren geschäftlichen Tätigkeiten wurde sie auch für ihr soziales Engagement bekannt. Sie erklärte sich solidarisch mit der Protestbewegung der "Empörten" und äußerte öffentlich Kritik an der geplanten Verschärfung des spanischen Abtreibungsgesetzes.

Quelle: n-tv.de