Börse

Der Börsen-Tag Chinas Regierung und Zentralbank kurbeln Konjunktur an

In China gehen die geldpolitischen Uhrens anders als in den westlichen Industriestaaten:

Die chinesische Zentralbank wird der von Ukraine-Krieg und Corona-Ausbrüchen belasteten heimischen Wirtschaft zu Hilfe eilen. Sie werde die Mindestreservesätze der Banken senken und zudem noch weitere geldpolitische Instrumente einsetzen, gaben staatlichen Medien nach einer Kabinettssitzung bekannt. Je geringer der Reservesatz ist, umso mehr Kredite können die Geldinstitute vergeben. Auch niedrigere Zinsen werden demnach in Aussicht gestellt.

Die Regierung in Peking werde darüber hinaus die finanzielle Unterstützung für die Realwirtschaft erhöhen. Auch der Konsum soll angeschoben werden. Exporteure können zudem mit stärkeren Steuerermäßigungen rechnen.

Die Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante des Corona-Virus macht der Volksrepublik gerade zu schaffen. Wegen des russischen Krieges gegen die Ukraine sind zudem die Energiepreise kräftig gestiegen, während wichtige Absatzmärkte wie Europa ebenfalls unter dieser Entwicklung leiden dürften.

Quelle: ntv.de

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