Der Börsen-TagAir France-KLM erhält frisches Geld
Air France-KLM will das Kapital um bis zu eine Milliarde Euro erhöhen. Dies teilte die Holdinggesellschaft der französischen Fluglinie Air France mit, nachdem die EU-Kommission die Beihilfe von bis zu vier Milliarden Euro durch den französischen Staat genehmigt hat. Wie Air France-KLM weiter mitteilt, hinterließ die Corona-Pandemie deutliche Spuren im ersten Quartal - es werde ein operativer Verlust erwartet. Die Aktien verlieren knapp ein Prozent.
Frankreich wird sich an der Kapitalerhöhung beteiligen, obwohl sich das Land verpflichtet hat, seinen Anteil an Air France-KLM unter 30 Prozent zu halten. Derzeit hält Frankreich 14,3 Prozent. Die Fluggesellschaft China Eastern Airlines will sich ebenfalls beteiligen, aber ihren Anteil unter 10 Prozent halten. Die Niederlande, die derzeit mit 14 Prozent an Air France-KLM beteiligt sind, wollen jedoch nicht an der Kapitalerhöhung partizipieren.
Zu den Rekapitalisierungsmaßnahmen gehört auch die Umwandlung des französischen Staatskredits in Höhe von 3 Milliarden Euro in eine unbefristete Hybridanleihe.