Der Börsen-TagAnalyst erwartet heftig ausfallende Ölpreisanstiege

Ölpreisanstiege dürften höchstwahrscheinlich schnell und heftig ausfallen, schreibt Norbert Rucker von Julius Bär in einer Research Note. "Die gängige These bleibe vorerst gültig: Der Iran-Krieg folge sehr wahrscheinlich dem üblichen geopolitischen Muster und verursache eine kurzlebige, aber sehr intensive Energiepreisspitze", meint er. Allerdings sei auch eine andauernde und chaotische Situation möglich, merkt er an. In diesem Szenario könne es zu dauerhaften wirtschaftlichen Auswirkungen weltweit kommen, die Zentralbanken könnten hawkish werden und es könnte zu einem ausgeprägteren Risk-Off-Handel an den Finanzmärkten kommen.
Die Futures für WTI-Rohöl des Frontmonats notieren 0,4 Prozent niedriger bei 102,45 US-Dollar pro Barrel; die Futures für Brent-Rohöl des Frontmonats notieren unverändert bei 112,76 US-Dollar pro Barrel.