Der Börsen-TagAngstmodus regiert an Asien-Börsen
Der Krieg im Nahen Osten hat den Ölpreis im ablaufenden Monat auf ein Rekordhoch getrieben und die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt. Anleger fürchten eine höhere Inflation und ein langsameres Wirtschaftswachstum. Der Preis für die Nordseesorte Brent legte im Monatsverlauf um rund 59 Prozent zu. Das ist der größte Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen.
Die asiatischen Börsen steuern auch dadurch auf den stärksten monatlichen Verlust seit 2022 zu. Der japanische Nikkei-Index verlor im Monatsverlauf 12,6 Prozent. Heute notiert er 0,1 Prozent schwächer bei 51.820 Punkten. "Die Märkte scheinen von der mechanischen Verarbeitung von Schlagzeilen in einen etwas ängstlicheren Modus überzugehen", sagt Vishnu Varathan von der Bank Mizuho. Für etwas Erleichterung sorgte ein Bericht des "Wall Street Journal", wonach US-Präsident Trump bereit sei, den Militäreinsatz gegen den Iran zu beenden.