Der Börsen-TagAnleger blicken auf Rüstungsfirma
Der DAX wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge kaum verändert starten. Gestern hatte er ein halbes Prozent schwächer bei 18.298,72 Punkten geschlossen. Neben enttäuschenden Firmenergebnissen belastete ein unerwartet deutlicher Rückgang des IFO-Geschäftsklima-Index die Kurse. Die US-Börsen gingen nach einer Berg- und Talfahrt trotz starker Zahlen zum US-Wirtschaftswachstum überwiegend schwächer aus dem Handel. Die japanische Börse notiert knapp im Plus.
Nun richtet sich der Fokus wieder auf die Konzernbilanzen: Der Industriekonzern ThyssenKrupp zeigt sich pessimistischer und passt seine Prognosen für das Geschäftsjahr an. Beim Chemiekonzern BASF hinterlassen ein deutlich schwächeres Agrarchemiegeschäft und niedrigere Preise ihre Spuren, das operative Quartalsergebnis stagniert. Beim Autobauer Mercedes-Benz brach das Betriebsergebnis im zweiten Quartal um knapp ein Fünftel auf vier Milliarden Euro ein.
Geplant zur Veröffentlichung am Freitag sind zudem noch Quartalsbilanzen des Rüstungsunternehmens Hensoldt und der VW-Nutzfahrzeugtocher Traton. In den USA warten die Investoren etwa auf die Ergebnisse des Mischkonzerns 3M und des Konsumgüterherstellers Colgate-Palmolive.