Der Börsen-TagAnleger haben Abgabenseite im Blick
Europas Börsen dürften mit Abgaben in den Handel starten. Im Handel ist von Zurückhaltung vor der für den Berichtstag angesetzten zweiten Runde der Gespräche zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat die Möglichkeit eines Militärschlags immer wieder betont. Die USA haben in der vergangenen Woche einen zweiten Flugzeugträger in die Region entsandt. Derweil haben Einheiten der Revolutionären Garde ihre Präsenz an der Strasse von Hormuz erhöht.
Daneben belastet die Sorge vor durch KI ausgelösten Disruptionen weiter. "Die Angst vor hohen KI-Investitionen und hohen KI-Bewertungen hält viele aktuell vom Aktienkauf ab. Es wird jetzt spannend, wie lange Europa das positivere Eigenleben beibehalten kann. Seit Jahresbeginn hat sich der Euro-Stoxx-50 mehr als 5 Prozent besser entwickelt als der US-Techindex NASDAQ 100", sagt Thomas Altmann von QC Partners.
Nach dem gestrigen US-Feiertag sollte sich das Geschäft beleben. Das Handelsvolumen im Dax war zu Wochenbeginn unterdurchschnittlich niedrig. "Kauflaune wollte trotz des leichten Kursrückgangs nicht so recht aufkommen. Die wirklich Kaufbereiten warten offenbar auf größere Kursrückgänge, wie wir sie in diesem Jahr bereits mehrfach gesehen haben", so QC Partners.