Der Börsen-TagAnleger in Asien lassen Vorsicht walten
Die Anleger in Asien zeigen sich angesichts der Entwicklungen in den USA zurückhaltend. Der japanische Nikkei-Aktienindex folgt den starken Kursverlusten an der Wall Street und fällt auf ein Zwei-Wochen-Tief. "Der Ausverkauf von US-Vermögenswerten über Nacht hat den Markt an den Einbruch im April nach den Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump erinnert", sagte Naoki Fujiwara, leitender Fondsmanager bei Shinkin Asset Management. Die Anleger verhielten sich deshalb vorsichtig. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,9 Prozent auf 36.967,13 Punkte nach und der breiter gefasste Topix notierte 0,6 Prozent niedriger bei 2.715,09 Zählern.
Bei den japanischen Einzelwerten fallen die Chip-Unternehmen Tokyo Electron und Advantest um 3,42 Prozent und 3,27 Prozent. Der Eigentümer der Marke Uniqlo, Fast Retailing, sinkt um 1,12 Prozent. Der Bahnbetreiber Keisei Electric Railway sinkt um 9,8 Prozent und ist damit der größte Verlierer im Nikkei. Der Kabelhersteller Furukawa Electric, ein Indikator für Investitionen im Bereich KI, legt dagegen um 7,7 Prozent zu und wird damit zum Top-Performer an der japanischen Börse. In China bleibt die Börse Shanghai fast unverändert bei 3.385,60 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stagniert bei 3.917,16 Punkten.