Der Börsen-TagAnleger strafen Fortum ab
Der finnische Energiekonzern Fortum hat im zweiten Quartal wegen einer schwächeren Stromproduktion und niedrigeren Preisen weniger verdient. Von April bis Ende Juni brach der operative Gewinn um die Hälfte auf 115 Millionen Euro von 233 Millionen ein. Damit verfehlte der Versorger die Erwartungen von Analysten, die im Schnitt mit 133 Millionen Euro gerechnet hatten. Der Aktienkurs ging daraufhin zeitweise um mehr als drei Prozent zurück.
Die Produktion der Wasserkraftwerke sank im zweiten Quartal um 31 Prozent. Die Atomkraftwerke produzierten elf Prozent weniger Strom, wobei auch ein länger als erwarteter Stillstand des AKW Oskarshamn durchschlug, an dem der Düsseldorfer Versorger Uniper beteiligt ist. Für das Gesamtjahr 2025 werde die Stromerzeugung voraussichtlich "deutlich unter dem normalen Niveau" liegen, warnte Fortum.