Der Börsen-TagArzneimittelkonzern profitiert von gutem Russland-Geschäft

Kräftige Zuwächse bei rezeptfreien Medikamenten und starke Geschäfte in Russland treiben den Arzneimittelhersteller Stada an. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 17 Prozent auf knapp 3,8 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in Bad Vilbel mitteilte. Dabei kamen Stada unter anderem Wechselkurseffekte durch den russischen Rubel zugute, der trotz der Sanktionen gegen das Land kräftig zum Euro aufgewertet hatte. Währungsbereinigt stiegen die Erlöse um elf Prozent.
Stada erzielt rund 15 Prozent des Umsatzes in Russland. Der Konzern hatte sich trotz des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine nicht aus Russland zurückgezogen und dies mit der medizinischen Versorgung der Menschen begründet. Das Geschäft in Russland sei wie Stada insgesamt im niedrigen zweistelligen Bereich gewachsen, hieß es.