Der Börsen-TagAsien-Anleger geben sich zögerlich
Die Stimmung an den asiatischen Börsen war eher gedämpft. Sorgen um die US-Schuldengrenze machten auch die asiatischen Anleger nervös. Schwache Wirtschaftsdaten aus den USA und China hatten offenbar die Befürchtungen einer globalen Konjunkturabschwächung verstärkt. "Die Lage für die Aktien- und Investmentmärkte ist eher unübersichtlich", sagte Shane Oliver, Chefökonom von AMP in Sydney. Er verwies auf das schwächere globale Wachstum und die Rückkehr der Bankensorgen.
Der MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans gibt 0,2 Prozent nach und liegt auch in der Gesamtwoche im Minus. Hier belasteten unter anderem Konjunkturdaten aus China, die auf eine schleppende wirtschaftliche Erholung nach der Aufhebung der Corona-Beschränkungen hindeuteten. Der Nikkei legt 0,8 Prozent auf 29.372 Zähler zu. Der Topix klettert 0,5 Prozent auf 2093 Punkte. Der Shanghai Composite büßt 0,4 Prozent ein. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verliert 0,6 Prozent.