Der Börsen-TagAsien-Anleger sind skeptisch
Trotz der guten Aussichten und der Erleichterung über den vorläufigen Zollfrieden zwischen den USA und China hat es keine großen Sprünge an den asiatischen Börsen gegeben. In Tokio gibt der Nikkei-Index 0,8 Prozent auf 37.874,59 Punkte nach und der breiter gefasste Topix notiert 1,2 Prozent niedriger bei 2738,59 Zählern. Der Shanghai Composite verliert 0,1 Prozent auf 3.370,24 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stagniert bei 3.892,75 Punkten.
iViele Anleger scheinen immer noch abzuwägen, ob das Schlimmste in Bezug auf die vielen Handelskonflikte wegen der US-Zölle wirklich schon vorbei ist. "Ich bin nur ein wenig vorsichtig, wenn es darum geht, die Aktienrallye auf diesem Niveau zu verfolgen", sagt IG-Analyst Tony Sycamore. "Wir müssen abwarten, was in Bezug auf die Schlagzeilen und die Rahmenbedingungen für weitere Zollverhandlungen mit anderen Ländern passiert, aber zum jetzigen Zeitpunkt ist das Worst-Case-Szenario bereits eingepreist", so Sycamore weiter.
Gute Nachrichten aus Japan kommen von der Bank of Japan, die die Daten für die Großhandelspreise im April veröffentlichte. Der Anstieg des Preisindexes für Unternehmensgüter (CGPI) um 4,0 Prozent entsprach einer mittleren Marktprognose und folgte auf einen revidierten jährlichen Anstieg von 4,3 Prozent im März. Der auf Yen basierende Importpreisindex fiel im April um 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nach einem revidierten Rückgang von 2,4 Prozent im März. Der Wiederanstieg des Yen nahm offenbar den Druck von den Importkosten.