Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagAsien-Anleger spüren wachsende Unruhe

25.06.2018, 06:38 Uhr
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Blick über eines der Industriegebiete in der Bucht von Tokio: "Es sieht so aus, als ob es immer chaotischer wird." (Foto: REUTERS)

Die Furcht vor einer weiteren Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China beherrscht die Lage an den asiatischen Aktienmärkten. Zuletzt drückt ein Bericht zusätzliche auf die Stimmung, demzufolge US-Präsident Donald Trump chinesischen Investoren den Einstieg bei US-Technologiefirmen erschweren will.

  • "Bis vergangene Woche gab es einen vorsichtigen Optimismus, dass wir irgendwie durch diese Sache durchkommen", sagte Hirokazu Kabeya, Chefstratege bei Daiwa Securities. "Aber wenn die USA jetzt nicht ihre Waffen niederlegen, sieht es so aus, als ob es immer chaotischer wird."

  • In Tokio notiert der 225 Werte umfassende Nikkei-Index nach der ersten Handelshälfte 0,4 Prozent im Minus bei 22.418 Punkten.

  • Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gibt um 0,6 Prozent nach.

Im japanischen Aktienhandel stellen sich Börsianer mehr und mehr auf düstere Szenarien ein. Investoren blieben wegen befürchteter Verwerfungen im weltweiten Handel und den möglichen Auswirkungen auf die von Exporten abhängige japanische Wirtschaft vorsichtig, erklärte Hikaru Sato, technischer Analyst bei Daiwa Securities.