Der Börsen-TagAsien-Börsen: Sorgen um chinesische Wirtschaft dämpfen Kauflaune
Negative Vorzeichen dominieren zum Wochenausklang an den Börsen in Asien. Auf den Aktienmärkten der Region lasten Sorgen um die chinesische Wirtschaft und speziell um den Immobiliensektor des Landes. Die Vorgaben der Wall Street sind nur leicht positiv. Von den am Donnerstag nach Börsenschluss in Asien veröffentlichten US-Verbraucherpreisen gehen keine positiven Impulse aus. Sie hatten zwar Erwartungen untermauert, dass die US-Notenbank im September eine Zinserhöhungspause einlegen werde, aber auch Annahmen gestützt, dass die Zinsen noch längere Zeit hoch bleiben werden.
Der japanische Aktienmarkt bleibt heute wegen eines Feiertags geschlossen. Die Probleme des heimischen Immobiliensektors drücken derweil die chinesischen Aktienmärkte ins Minus. In Schanghai gibt der Composite-Index um 1,2 Prozent nach. Der Hang-Seng-Index verliert in Hongkong 0,6 Prozent. Nachdem einer der größten chinesischen Immobilienkonzerne, Country Garden Holdings (-8,7%), für das erste Halbjahr 2023 einen massiven Verlust angekündigt hatte, werden Branchenaktien verkauft. Longfor Group fallen um 2,6 Prozent und China Hongqiao um 2,1 Prozent.
Aber es gibt auch positive Nachrichten: Alibaba rücken um 2,4 Prozent vor, nachdem das Internetunternehmen überraschend starke Zahlen vorgelegt hat.