Der Börsen-TagAsien-Börsen starten uneinheitlich in Feiertagswoche
Kursgewinne in Shanghai und Hongkong und moderate Verluste in Tokio sind zum Start in die neue Woche in Ostasien zu beobachten. Im südkoreanischen Seoul und in Sydney findet am Montag wegen nationaler Feiertage kein Handel statt. In Seoul wird wegen sich anschließender Feiertage erst am Freitag wieder gearbeitet. Daneben pausiert wegen des chinesischen Neujahrsfests der Aktienhandel in Schanghai ab Dienstag für den Rest der Woche, in Hongkong ab Mittwoch und in Singapur wird am Dienstag nur verkürzt und am Mittwoch und Donnerstag gar nicht gehandelt.
Der Nikkei-Index in Tokio gibt nach der Zinserhöhung am Freitag um 0,5 Prozent nach auf 39.748 Punkte. Am Freitag hatte der Index darauf nur mit einem ganz kleinen Minus reagiert. Die Ökonomen von Goldman Sachs vermuten derweil, dass die Bank of Japan im laufenden Jahr die Zinsen noch zweimal anheben wird. Beim Yen tut sich wenig, er tendiert seitwärts.
In Shanghai legt der Composite-Index um 0,3 Prozent zu, der HSI in Hongkong steigt um 0,7 Prozent. Dass der chinesische Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Januar knapp unter der Erwartung ausgefallen ist und dabei auch ganz knapp unter die Expansion anzeigende Schwelle gefallen ist, belastet nicht bzw. schürt die Spekulation über weitere Stimuli für die Konjunktur durch Peking. Chinas staatliche Versicherer könnten in diesem Jahr rund 600 Milliarden Yuan in A-Aktien investieren, nachdem die Politik jüngst angekündigt habe, Mittel in den Aktienmarkt zu leiten, so die Analysten von HSBC Qianhai.
Der Index mache deutlich, dass mehr getan werden müsse, um die Dynamik wiederzubeleben, sagt HSBC-Ökonomin Erin Xin. Zwar könnten die Daten durch das Neujahrsfest beeinflusst worden sein, weil viele Arbeitnehmer in ihre Heimatstädte zurückkehrten, doch dürfte dies durch saisonale Anpassungen weitgehend ausgeglichen werden. Die Unsicherheit über mögliche US-Zölle habe wahrscheinlich neue Exportaufträge und die Produktionstätigkeit belastet.