Der Börsen-TagAsiens Börsen liefern positive Vorzeichen
Am letzten Handelstag des Jahres überwiegen an den ostasiatischen Börsen die positiven Vorzeichen. Dazu tragen nicht zuletzt positive Vorgaben der Wall Street bei. In Tokio liegt der Nikkei-225-Index im späten Handel knapp im Plus bei 22.790 Punkten, obwohl der Yen zum Dollar nach wie vor fest tendiert. Für einen US-Dollar werden etwa 112,75 Yen gezahlt, im Tageshoch waren es knapp 113 Yen. Ein fester Yen ist negativ für exportorientierte japanische Unternehmen.
In Schanghai gewinnen die Kurse im Schnitt 0,1 Prozent - der SSE endete bei 3300. In Hongkong verzeichnete der Hang Seng ein Plus von 0,3 Prozent und schloss bei 29.955. In Seoul bleibt die Börse am Freitag geschlossen - der Kospi hatte am Donnerstag um 1,3 Prozent zugelegt. Im ganzen Jahr 2017 summierte sich das Plus des südkoreanischen Leitindex auf fast 22 Prozent.
In Neuseeland, wo der Handel am Freitag bereits beendet ist, schloss der NZX-50 nach einer verkürzten Sitzung mit einem Minus von 0,1 Prozent. Allerdings hatte der Index am Donnerstag ein Rekordhoch erreicht. Im australischen Sydney ging es um 0,3 Prozent nach unten, doch bewegt sich der S&P-ASX-200 auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren. Auf Jahressicht hat die australische Börse ein Plus von sieben Prozent eingefahren.